Duisburg/ Saarbrücken.Der saarländische Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Hugo Müller, fürchtet nach der Tragödie von Duisburg um das Ansehen seines Berufsstandes. Mit ihm sprach SZ-Redakteur Daniel Kirch. mehr
Berlin/ Saarbrücken. Nach der Duisburger Loveparade-Tragödie trauert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) um die 19 Todesopfer und bedauert die über 350 Verletzten.
Der stellvertretende Bundesvorsitzende Hugo Müller: „Die Gewerkschaft der Polizei spricht den Angehörigen und Hinterbliebenen ihr tiefes Mitgefühl aus. Aus Respekt vor den Opfern der Tragödie ist es unerlässlich, die Katastrophe zügig und mit Augenmaß aufzuarbeiten. Selbsternannte Sicherheitsexperten, die jetzt schon meinen zu wissen, wer die Verantwortung für die Tragödie zu tragen habe, handeln in höchstem Maße scheinheilig und unverantwortlich.“ mehr
Wiesbaden/ Kirkel. Auch in diesem Jahr organisiert die hessische GdP eine Rad-Rundfahrt. Neu ist allerdings, dass sich die drei Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zu einer gemeinsamen Südwestschleife entschlossen haben.
Aus diesen drei GdP-Landesbezirken werden 30 Polizistinnen und Polizisten vom 26. – 30. Juli 2010 rund 500 Kilometer und 8000 Höhenmeter zu bewältigen haben. Wir werden an dieser Stelle über die aktuellen Etappen berichten und Toureindrücke geben. mehr
Montag, 28. Juni 2010
Andreas Rinnert, Landesjugendvorsitzender, berichtet
JUNGE GRUPPE im Gespräch mit Innenminister Toscani
Saarbrücken. Am vorvergangenen Donnerstag, 17.06.2010, fand der erste Gesprächstermin zwischen dem saarländischen Innenminister, Stephan Toscani, und dem Landesjugendvorstand der JUNGEN GRUPPE Saarland in den Räumlichkeiten des saarländischen Ministeriums für Inneres und Europaangelegenheiten statt.
Inhalt dieses sehr konstruktiven Gesprächs, an dem neben Minister Toscani auch LMR Wolfgang Klein (MfIE, Abteilungsleiter D/Polizeiangelegenheiten) teilnahm, waren neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch Themen wie: Gewalt gegen Polizeibeamte, Selbstverteidigung und Integriertes Einsatztraining in Aus- und Fortbildung, verbesserte Mann-Ausstattung mit Taschenlampen, zukünftige Einstellungszahlen, Umstellung des Studienganges auf "Bachelor", Gewährung der Wechselschichtdienstzulage für Kommissaranwärterinnen und –anwärter u.v.m.
Eine ausführliche Berichterstattung über den Gesprächstermin und die Forderungen der JUNGEN GRUPPE erfolgt zeitnah im Landesteil der Mitgliederzeitschrift „Deutschen Polizei“.
Merzig. Dr. Ulrike Kunz hat letzte Woche bei der LPD ihr neues Buch zur saarländischen Polizeigeschichte in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg bis zur Rückgliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik vorgestellt.
Ihr Buch wurde veröffentlicht von der Union-Stiftung im Rahmen der Reihe "Malstatter Beiträge". Die Lektüre dieses Buches ist sehr empfehlenswert. mehr
Saarbrücken. Aus dem Seniorenbereich gab es Hinweise, dass Sachbearbeiter beim Finanzamt bei der Einkommenssteuererklärung für 2009 die steuerliche Geltendmachung der GdP-Mitgliedsbeiträge als Werbungskosten abgelehnt hätten. Ihr Argument: „Für Pensionäre sind Gewerkschaftsbeiträge keine berufsbezogenen Aufwendungen mehr“.
Daraufhin hat die GdP sich bei ihrem Steuerfachmann Peter Dörr schlau gemacht. Ergebnis: Der GdP-Mitgliedsbeitrag ist sehr wohl auch bei Versorgungsempfängern (Pensionären und Hinterbliebenen) steuerlich absetzbar! mehr
Freitag, 4. Juni 2010
Neugestaltung von Zulagen
Unsere Arbeit ist mehr wert!
Wie geht es weiter?
Saarbrücken. Nachdem der Landesdelegiertentag der GdP nun hinter uns liegt und wir dort durch die Delegierten eine Verhandlungsoption bei der Neugestaltung des Themas Zulagen erhalten haben, wollen wir nun gemeinsam den nächsten Schritt gehen.
Hierzu wollen Ralf Porzel und ich alle GdP Kreisgruppen besuchen, um von den Kolleginnen und Kollegen vor Ort konkrete Veränderungs-/ Verbesserungsvorschläge zu erfahren. In diesem Zusammenhang ist es für uns von besonderer Bedeutung, nochmals eine basisorientierte Einschätzung der Veränderungsmöglichkeiten zu dem Thema Zulagen zu erhalten.
Auf der Grundlage der Veranstaltungen sollten wir dann in Lage sein, „sprachfähig“ (Was wollen wir denn überhaupt?) gegenüber unseren Ansprechpartnern zu sein.
Auch wollen wir über die weiteren Veränderungen bei den Zulagen, z.B. in Bayern, berichten und unsere jüngsten Aktivitäten erläutern.
Die jeweiligen Kreisgruppenvorsitzenden werden die Veranstaltungstermine rechtzeitig bekannt geben.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, nehmt diese Möglichkeit wahr, um nochmals mit uns intensiv zu diesem wichtigen Thema einen Dialog führen zu können.
Wir möchten Eure Ideen und Vorstellungen erfahren, die dann die Grundlage der GdP-Forderungen bilden wird.