Hannover/ BremenAm 8. Februar 2010 startet das KFN zusammen mit den zehn Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen die größte Polizeiforschung, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Gemeinsam werden 85.674 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte über Extrapol – einer nur der Polizei zur Verfügung stehenden Internetplattform – online einen Fragebogen dazu auszufüllen, ob sie seit 1. Januar 2005 im Dienst durch eine Gewalttat verletzt worden sind. Wir möchten insbesondere klären, in welchen Bereichen die Gewalt gegen Polizei zugenommen hat, warum das so ist und wo sich Ansatzpunkte dafür ergeben, Polizeibeamte wirksamer gegen solche Angriffe zu schützen. mehr
BremenDie Besatzung eines Streifenwagens wird in den Grünzug -West- beordert, weil dort angeblich ein Nichtsesshafter Passanten belästigen soll. Der Notruf ist fingiert. Denn am Einsatzort stürzt sich ein junger Mann auf den Streifenwagen und versucht mit einem Holzknüppel eine Scheibe des Streifenwagens einzuschlagen. Als das misslingt, mehr
§ 115 StGB (neu) – tätlicher Angriff auf einen Vollstreckungsbeamten
Bremenin der Diskussion um Gewalt gegen Polizeibeamte hat sich der GdP-Bundesvorstand in seiner Novembersitzung des letzten Jahres entschlossen, einen Vorschlag für eine neue Strafrechtsnorm vorzulegen, die über den Tatbestand des § 113 StGB (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) hinausgeht. Wenn, wie jüngst in Mecklenburg-Vorpommern oder auch in der jüngeren Vergangenheit in Bremen, Täter Kolleginnen und Kollegen angreifen weil sie Polizisten sind, dann hat diese Gesellschaft die Polizei in Schutz zu nehmen. Sie hat deutlich zu machen, dass ein solcher Angriff auch ein Angriff auf unsere Rechtsordnung, auf unsere Zivilgesellschaft selbst ist. Ein neuer § 115 StGB ist ein solches Zeichen. mehr
Hauptverhandlung wird angesetzt. Verletzungen hätten zum Tode hätten führen können.
BremenIm Mai 2007 wurde ein Kollege des ZED Mitte/West bei einem Fußballeinsatz von Hooligan hinterrücks angegriffen. Unvermittelt trat der Mann unseren Kollegen mehrfach gegen den Kopf. Als der Kollege zu Boden ging, hörten die Schläge nicht auf. Nur das beherzte Eingreifen eines weiteren Kollegen des ZED (der bei dieser Aktion selbst Verletzungen davontrug) und ein Abschirmen des am Boden liegenden Polizeibeamten durch Frankfurter Fans konnte noch schlimmeres verhindern. mehr
Bremen:
Donnerstag, 11. März 2010 15.30 Uhr "Grollander Krug" Bremerhaven:
Dienstag, 09. März 2010 16.00 Uhr, Achtung im März andere Örtlichkeit Stadthaus IV Sitzungszimmer 3. Etage