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GdP - die Gewerkschaft der Polizei

Die weltweit größte Gewerkschaft der Polizeibeschäftigten

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wurde am 14. September 1950 in Hamburg auf Bundesebene gegründet. Hervorgegangen ist sie aus der Interessengemeinschaft der Polizeibeamtenbunde in der britischen Zone und West-Berlin, die sich überregional aus unterschiedlichen Polizeivereinigungen am 16. März 1950 zusammenschloss. Heute ist die GdP die größte Polizeigewerkschaft der Welt.

Die GdP steht seither als Berufsvertretung allen Polizeibeschäftigten (Polizistinnen und Polizisten, Verwaltungsbeamten und Tarifbeschäftigten) zur Mitgliedschaft offen.

Die GdP organisiert rund 180.000 Mitglieder. Innerhalb der GdP vertreten so genannte Personengruppen spezifische Interessen von Frauen, Senioren und jungen Polizeibeschäftigten. Der Sitz der GdP ist Berlin. Die Bundesgeschäftsstellen befinden sich in Berlin und in Hilden/Nordrhein-Westfalen. Die Bundesgeschäftsstelle bildet die Arbeitsebene des Geschäftsführenden Bundesvorstands (GBV) der Gewerkschaft der Polizei.

Seit dem 1. April 1978 gehört die GdP dem Deutschen Gewerkschaftsbund an.

Auf europäischer Ebene wirkt die Gewerkschaft der Polizei mit einem Verbindungsbüro in Europas Hauptstadt Brüssel. Am 21. April 2016 wurde das GdP-Büro, gelegen in der Brüsseler Vertretung des Landes Hessen, seiner Bestimmung übergeben.

Zuvor war die GdP bis zum 31. Dezember 2015 in der internationalen Vereinigung der Polizeigewerkschaften EuroCOP, der European Conferation of Police, vertreten. EuroCOP ging am 31. Oktober 2002 aus der seit 1953 bestehenden Union Internationale des Syndicats de Police (UISP) hervor. Spitzenfunktionäre der GdP hatten viele Jahre die UISP, später EuroCOP angeführt.

Ziele und Inhalte

Die Gewerkschaft der Polizei vertritt die beruflichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Interessen der Beschäftigten und ehemals Beschäftigten der Polizei. Sie erstrebt insbesondere Verbesserungen der allgemeinen Arbeits- und Lebensbedingungen sowie des Beamten- und Arbeitsrechts.

Dabei beteiligt sie sich auch an gesellschaftlichen und politischen Diskussionen. Bedeutende Themen sind u.a.: Kriminalpolitik, Kriminalitätsursachen, Verkehrspolitik, Entwicklung des Strafrechts, Organisation und Aufgaben der Polizei und die polizeiliche Aus- und Fortbildung.

Die Ziele der GdP sollen erreicht werden durch Einwirkung auf die Gesetzgebung, Abschluss von Tarifverträgen, Verhandlungen mit Behörden und, soweit erforderlich, durch Anwendung gewerkschaftlicher Kampfmittel. Sie beteiligt sich an den Wahlen zu den Personalvertretungen und unterstützt die Personalräte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Die GdP engagiert sich. Für und durch die Unterstützung ihrer Mitglieder hat sie bisher vieles erreichen können: in der GdP-Broschüre "Stationen - Erfolge - Aktionen: Bis hierhin und noch weiter..." lassen wir die Gewerkschaftsarbeit der GdP Revue passieren.

Die GdP ist unabhängig von Regierungen, Verwaltungen, politischen Parteien und Religionsgemeinschaften.