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ver.di, GEW und GdP:

Gewerkschaften fordern mehr Lohn im öffentlichen Dienst

v.l.: Dietmar Hexel (DGB), Frank Bsirske (ver.di), Konrad Freiberg (GdP), Ulrich Thöne (GEW). Foto: Zielasko
Berlin.

„Nachhaltige lineare Lohnsteigerungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes“ forderten die Vorsitzenden der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, und der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg. Sie betonten anlässlich eines Treffens am Dienstag, 07. August 2007, dass nach drei Jahren Reallohnverlust der Beschäftigten bei Kommunen und Bund nun die Abschlüsse der großen Wirtschaftsbranchen im Jahre 2007 „Orientierungspunkte“ für die Anfang 2008 beginnende Tarifrunde seien.

Wie bisher werden ver.di, GEW und GdP in einer gemeinsamen Tarifkommission zusammenarbeiten.

Die Vorsitzenden äußerten sich überzeugt, dass eine möglichst große Einigkeit unter den Gewerkschaften im öffentlichen Dienst den Beschäftigten am meisten nütze. Das hätten die Arbeitskämpfe 2006 bei den Kommunen und insbesondere im Länderbereich eindrucksvoll bewiesen. Die drei Gewerkschaften würden daher alle Vorbereitungen treffen, um auch 2008 gemeinsam eine erfolgreiche Tarifrunde zu führen.