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Hamburger Abendblatt:

GdP-Chef warnt vor Terror-Anschlägen

Konrad Freiberg, GdP-Bundesvorsitzender
Berlin.

In einem heute veröffentlichten Bericht des Hamburger Abendblatts warnt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, vor möglichen Terroranschlägen in Deutschland. Es liege etwas in der Luft. Die Nervosität nehme zu, weil bei intensiven Ermittlungen immer wieder deutlich werde, dass in Deutschland Islamisten lebten, die zu Anschlägen bereit seien. Die Polizei sei nicht in der Lage, diese bundesweit rund 100 so genannten Gefährder rund um die Uhr zu observieren."

Freiberg mahnte an, das Internet stärker nach Anhalten für bevorstehende Terroranschläge zu durchsuchen. Das weltweite Netz, so der GdP-Chef sei "ein virtuelles Ausbildungslager für Terroristen" geworden". Allerdings sei es schwierig, Fachleute für solche Ermittlungen anzuwerben.

Der GdP-Bundesvorsitzende wies einen Tag vor Beginn des 23. Ordentlichen GdP-Bundeskongresses in Berlin auf den massiven Stellenabbau bei der Polizei hin. "Bei steigenden Anforderungen durch die Bekämpfung von Gewaltkriminalität, Rechtsextremismus und Terrorgefahr sowie der Absicherung von Großereignissen wie der Fußball-WM sei die Polizei in den vergangenen Jahren um 7000 Beamte geschrumpft", so Freiberg im Hamburger Abendblatt.

Zum Artikel des Hamburger Abendblattes vom 12.11.2006.