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Junge Gruppe: Das sind unsere Ziele!

Bei der vergangenen zentralen Arbeitstagung im Frühjahr 2015 wurde in drei Workshops zu den Themen „einsteigen und bleiben“, „arbeiten und leben“ sowie „AG Großflughäfen“ gearbeitet. Die Arbeitsergebnisse wurden von den Teilnehmern dokumentiert und im Bezirksjugendvorstand ausgewertet. Die Ergebnisse sind Grundlage der Forderungen der Jungen Gruppe. Weiterhin werden die Ergebnisse in Anträge zur Bezirksjugendkonferenz einfließen, über […]

Bei der vergangenen zentralen Arbeitstagung im Frühjahr 2015 wurde in drei Workshops zu den Themen „einsteigen und bleiben“, „arbeiten und leben“ sowie „AG Großflughäfen“ gearbeitet. Die Arbeitsergebnisse wurden von den Teilnehmern dokumentiert und im Bezirksjugendvorstand ausgewertet. Die Ergebnisse sind Grundlage der Forderungen der Jungen Gruppe. Weiterhin werden die Ergebnisse in Anträge zur Bezirksjugendkonferenz einfließen, über welche die Delegierte dann abstimmen.

„einsteigen und bleiben“
Wir fordern die regionale Einstellung von Anwärtern und Auszubildenden. Zudem sollen diese auch nach ihrer Ausbildung übernommen werden und bereits zur Einstellung wissen, wo ihr späterer Einsatz erfolgen wird. Die Ausbildung soll praxisnah erfolgen. Hinsichtlich der Verwendung nach der Ausbildung sollen die Anwärter und Auszubildende im letzten Jahr der Ausbildung intensiv vorbereitet werden, sodass eine direkte Verwendung nach der Ausbildung erfolgen kann. Auch fordern wir eine faire Eingruppierung aller Tarifbeschäftigten nach der Ausbildung.

„arbeiten und leben“
Wir fordern Perspektiven für alle Beschäftigten des Zolls und der Bundespolizei. Dies soll zum einen mit der Durchlässigkeit der Laufbahnen erreicht werden, zum anderen soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zum Beispiel durch flexiblere Dienstpläne oder besserer Einsatzplanung gefördert werden. Auch verlangen wir eine Förderung der Gesundheitsprävention in den Dienststellen, welche bereits im Dienstplan berücksichtigt wird.
Zudem fordern wir bessere Qualifizierungsmöglichkeiten, zum Beispiel in Form von Lehrgängen.
Wir fordern ein aktives Entgegenwirken gegen den akuten Personalmangel vieler Dienststellen sowie die aufgabenorientierte Ausstattung aller Polizisten.

„AG Großflughäfen“
Die dienstliche Verwendung in Ballungsgebieten erfordert höhere Lebenshaltungskosten gegenüber anderen Regionen, was insbesondere jüngere Beamte und Angestellte nach ihrer Ausbildung vor eine große, finanzielle Herausforderung stellt. Wir fordern deshalb einen Erschwernisausgleich und haben hierfür viele Ideen eingebracht, zum Beispiel:
• eine Zulage (Kaufkraftausgleich, Wohnraumzulage, Mietspiegelausgleich, Attraktivitätszulage, Mietzuschuss) im Hinblick auf die relevanten Regionen von mindestens 100 Euro netto mit gesetzlicher Verankerung (bspw. Bundesbesoldungsgesetz, vgl. Bayrisches Besoldungsgesetz § 94)
• die Mietpreisentwicklung sollte berücksichtigt und beobachtet werden um dementsprechend die Zuwendungen turnusmäßig (2 Jährig) zu überprüfen. Dabei soll natürlich auch die Entwicklung der Gehälter Berücksichtigung finden.
• Eine vergleichbare Unterstützung sollte bei Eigentumserwerb geprüft werden
• Prüfung ob bspw. ein Arbeitgeberzuschuss zur Kinderbetreuung gewährt werden kann oder gemeinsame Kindertagesstätten an Großdienststellen in Zusammenarbeit von Zoll/BPOL /weitere Sicherheitsdienste, angelehnt an Schichtmodelle, wirtschaftlich wären, um die Familienplanung und Niederlassung am Standort attraktiver zu machen.

Diese Vorschläge und Ideen können und werden nur dann greifen wenn sie als ein „Ganzes“ gesehen werden und gleichermaßen angestrebt, initiiert und umgesetzt werden. Dafür bedarf es allerdings eines politischen und behördlichen Weitblicks, da wir bei diesem Maßnahmenpaket von einem Zeitraum von Einstellung bis hin zu den nächsten 5 – 10 Jahren sprechen. Sollten derartige Maßnahmen jedoch ernsthaft in Betracht gezogen werden, sind WIR fest davon überzeugt, dass der Effekt sehr nachhaltig sein wird!

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