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Berlins Straßen am 1. Mai nicht den rechten und linken Chaoten überlassen

Berlin/Hilden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Aufforderung des Bundesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund, Gerhard Vogler, am 1. Mai auch auf die traditionellen, friedlichen Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu verzichten, scharf zurückgewiesen.

Gerade wegen der ständigen Versuche rechts- und linksextremer Gruppen, mit Gewaltausschreitungen das demokratische Grundrecht auf die freie Meinungsäußerung zu beschädigen, sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am 1. Mai den friedlichen Aufzügen der Gewerkschaften anzuschließen. Über die gesamte Stadt einen Ausnahmezustand zu verhängen, wie Vogler dies praktisch vorschlägt, würde von Links- und Rechtsextremisten als Erfolg gefeiert werden. GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: "Die Aufforderung an alle friedlichen Bürger, zu Hause zu bleiben, würde nichts anderes bedeuten, als rechten und linken Chaoten die Straßen zu überlassen. Ich werde selbstverständlich an der 1. Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin teilnehmen."

Die beste Garantie für einen friedlichen 1. Mai in Berlin, so der GdP-Vorsitzende, "sind eine große Zahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die sich an unseren Demonstrationen beteiligen und eine personell und materiell ausreichend ausgestattete Polizei, die diese Demonstrationen schützt und Straftäter konsequent verfolgt".