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 |  | Auch die noch nicht erreichte Entgeltgleichheit im Beamten- wie im Tarifbereich stelle noch eine große Herausforderung für die Gewerkschafterinnen der GdP-Frauengruppe (Bund) dar. Gündner-Ede: „Es ist eine mittelbare Diskriminierung für Beamtinnen und Tarifbeschäftigte, wenn deren für den beruflichen und finanziellen Aufstieg wichtige Beurteilungen regelmäßig schlechter ausfallen als bei den männlichen Kollegen.“
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Ein Problem, mit dem bereits die erste Vorsitzende der GdP-Frauengruppe (Bund) Klara Herrmann (heute Oelke) 1983 konfrontiert wurde: „Vorgesetzte Kollegen beurteilen ausschließlich nach männlichen Maßstäben. Zwar erledigten die Polizistinnen ihre Aufgaben ebenso vorbildlich wie die Männer, doch neigten sie aufgrund familienbedingten Zeitdrucks weniger zu Überstunden.“
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| Frauen verdienen Entgeltgleicheit: Ingrid Sehrbrock, stellv. DGB-Vorsitzende bei ihrem Grußwort an die GdP-Frauengruppe (Bund). |
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| Versprechen engagierte Gewerkschaftsarbeit: (v. l.) Silvana Weber (stellv. Schriftführerin), Erika Krause-Schöne (stellv. Vorsitzende), Dagmar Hölzl (Schriftführerin), GdP-Frauenvorsitzende Sandra Temmen und Martina Filla (stellv. Vorsitzende). |
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Sandra Temmen, seit 2006 Vorsitzende der Frauengruppe (Bund), sieht damit das Pflichtenheft der GdP-Frauenvertretung für die nächste Zeit gut gefüllt: „Wir werden die bestehende Benachteiligung von Frauen in der Polizei in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Entgeltgleichheit und faire Karrierechancen für Frauen in der Polizei sind nur mit engagierter Gewerkschaftsarbeit zu erreichen.“
Im Übrigen, so Temmen augenzwinkernd, sei auch die Zukunft der GdP weiblich. Von den 36.000 organisierten Frauen habe mehr als die Hälfte das vierzigste Lebensjahr noch nicht vollendet.
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Vorsitzende unter sich: Anne Müller (l.) und Klara Oelke( geb. Herrmann), beide ehemalige Vorsitzende der Frauengruppe (Bund) umrahmen Konrad Freiberg.
Fotos (5). Holecek |
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Auf einen Blick: Die GdP- Frauengruppe (Bund).
Foto: Weusthoff |
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