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GdP: Erleichterung über friedliche Großdemo gegen G7-Gipfel

München/Berlin. Die rund 40.000 Demonstranten gegen den G7-Gipfel in Elmau haben mit ihrer Kundgebung am Donnerstag in München nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein nachahmenswertes Beispiel für friedlichen Protest gegeben. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: „Statt brennender Autos, eingeschlagener Schaufensterscheiben und verletzter Polizisten haben inhaltsreiche Redebeiträge, phantasievolle Aktionsformen, Gewaltlosigkeit und rücksichtsvolles Auftreten dieser Anti-Gipfel-Kundgebung politisches […]

München/Berlin. Die rund 40.000 Demonstranten gegen den G7-Gipfel in Elmau haben mit ihrer Kundgebung am Donnerstag in München nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein nachahmenswertes Beispiel für friedlichen Protest gegeben. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: „Statt brennender Autos, eingeschlagener Schaufensterscheiben und verletzter Polizisten haben inhaltsreiche Redebeiträge, phantasievolle Aktionsformen, Gewaltlosigkeit und rücksichtsvolles Auftreten dieser Anti-Gipfel-Kundgebung politisches Gewicht verliehen.“

Es habe sich positiv bemerkbar gemacht, dass sich auch die Organisatoren in ihren Lautsprecherdurchsagen immer wieder glaubhaft für einen friedlichen Verlauf eingesetzt haben. Malchow: „Ich bin sicher, dass solche Protestformen mehr Menschen von den politischen Zielen der Veranstalter überzeugen als Krawall.“
Das besonnene Einsatzkonzept habe sich in München bewährt. Malchow: „Meine Kolleginnen und Kollegen haben eine gute Arbeit gemacht.“

Der GdP-Bundesvorsitzende drückte seine Hoffnung aus, dass auch die weiteren Anti-G7-Aktionen im Verlauf des Gipfels ebenso friedlich und gewaltfrei verlaufen. Malchow: „Wir wünschen uns, dass alle Besucher und Teilnehmer des Gipfels gesund und unbeschadet wieder nach Hause kommen, Demonstranten ebenso, wie meine Kolleginnen und Kollegen von der Polizei.“

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