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Spinrath:

"Ungleiche Behandlung nehmen wir nicht hin"

GdP-Bundesvorsitzender Norbert Spinrath: "Wir brauchen eine Einkommensverbesserung, wie sie vergleichbar in den übrigen Wirtschaftsbereichen abgeschlossen worden ist. Darüber hinaus konnten wir nicht hinnehmen, dass für das Tarifgebiet Ost die Einkommen von derzeit 86,5 Prozent lediglich schrittweise bis 2002 auf 90 Prozent des Westniveaus angehoben und dann bis 31. März 2003 eingefroren werden sollten. Eine Verlängerung der Eiszeit zwischen Ost und West durch die ungleiche Behandlung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen wir nicht mit."

Auch die Ankündigung des Bundesinnenministers, die Beamten von der Einkommensentwicklung abzukoppeln, bedeutet für die GdP eine Kampfansage. Spinrath: "Eine Anpassung der Beamtenbesoldung lediglich in Höhe der Inflationsrate kommt für uns nicht in Frage."