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„Koalitionsgipfel sendet positives Signal – Länder in der Pflicht“

Regierung kündigt neue Stellen bei Bundespolizei an. Pressemeldung der GdP Bund vom 07.09.2015: Berlin. Als positives Signal hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Ankündigung der Großen Koalition bezeichnet, 3.000 neue Stellen bei der Bundespolizei zu schaffen. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek sagte heute in Berlin: „Die plötzliche Kehrtwende beim bislang so intensiv betriebenen Personalabbau […]

Regierung kündigt neue Stellen bei Bundespolizei an.

Pressemeldung der GdP Bund vom 07.09.2015:

Berlin. Als positives Signal hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Ankündigung der Großen Koalition bezeichnet, 3.000 neue Stellen bei der Bundespolizei zu schaffen. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek sagte heute in Berlin: „Die plötzliche Kehrtwende beim bislang so intensiv betriebenen Personalabbau bei der Polizei ist allein dem Druck der Flüchtlingskrise geschuldet. So begrüßenswert diese politische Reaktion ist, so kommt sie jedoch Jahre zu spät und strahlt noch lange nicht ausreichend auf die Länder aus.“
Der GdP-Vize, zugleich auch Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundespolizei, merkte an, dass die Bundespolizei einsatzfähige neue Kolleginnen und Kollegen nicht aus dem Katalog bestellen könne. Bis die Kräfte ausgebildet seien, halte die aktuelle Belastung der Beamtinnen und Beamten zunächst unvermindert an und könne sich sogar noch weiter zuspitzen. Personelle Billiglösungen als temporären Ersatz für vollausgebildete Polizistinnen und Polizisten lehnte Radek unterdessen ab.
Radek: „Nun sollten sich die Länder von dem Vorstoß der Bundesregierung eine gehörige Scheibe abschneiden und auch bundesweit unverzüglich Mittel für mehr Polizei bereitstellen. Der kleine Hoffnungsschimmer auf ein Ende der ignoranten Sparpolitik bei der Polizei muss über das Bundeskanzleramt hinaus in die Landesregierungen und -parlamente leuchten und darf nach kurzem Flackern nicht wieder verblassen.“

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