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Vorerst noch kein Licht am Ende des Tunnels – aber unsere Aktionen waren der Lichtblick der Solidarität!

Über 70 Kolleginnen und Kollegen aus dem GdP-Bezirk Bundespolizei zeigten am Montag – zu Beginn der 3. Verhandlungsrunde – dass mit Ihnen zu rechnen ist. Lautstark skandierten sie bereits vor Eintreffen des Verhandlungsführers der Arbeitgeber, Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière und unterstrichen vor den Medien ihre berechtigten Forderungen. Der Sockelbetrag sei das wichtigste Ziel dieser […]

002Über 70 Kolleginnen und Kollegen aus dem GdP-Bezirk Bundespolizei zeigten am Montag – zu Beginn der 3. Verhandlungsrunde – dass mit Ihnen zu rechnen ist. Lautstark skandierten sie bereits vor Eintreffen des Verhandlungsführers der Arbeitgeber, Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière und unterstrichen vor den Medien ihre berechtigten Forderungen.
Der Sockelbetrag sei das wichtigste Ziel dieser Tarifverhandlungen Verhandlungen. Darin waren sich die Demonstranten einig. Es gelte jetzt, gerade mit den Kolleginnen und Kollegen der unteren Einkommensgruppen solidarisch zu sein. Nur mit einem ordentlichen Sockelbetrag könne man die Einkommensschere zusammenhalten, so ein Blumberger Kollege. Wasser predigen und Wein saufen – das wäre ein Skandal großen Ausmaßes tönte es aus dem GdP-Megaphon des Sprechers, dieser wurde von den Kolleginnen und Kollegen mit Sprechgesang “wir sind mehr wert – als man uns bezahlt” begleitet. Fünfstellig verdienen und sich dann noch selbst 10% obendrauf verordnen – aber für die Beschäftigten der unteren Einkommen nicht einmal 100 € übrig zu haben, das sei im höchsten Maße unanständig und nicht akzeptabel so der GdP-Kollege weiter. Als der Bundesinnenminister gegen 11:00 Uhr den Vorplatz des Hotels erreichte, gab es kein Halten mehr.05 Mit Trillerpfeifen, Hupen, Knarren und Sirenengeheul versuchten unsere Beschäftigten sich Gehör zu verschaffen. Der Minister ließ es sich dann auch nicht nehmen, mit den GdP-KollegInnen in den Dialog zu treten. Das Angebot der Arbeitgeber wird zeigen, ob dies nur eine medienwirksame Geste war. Nun, die Verhandlungsführer haben sich ergebnislos auf den heutigen Dienstag vertagt. Man hätte sich zwar angenähert, aber läge bei den “Knackpunkten” noch weit auseinander, so der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow. Auf jeden Fall haben die bundesweiten GdP-Streikaktionen und die Auftritte der Gewerkschaftsvertreter/innen vor dem Verhandlungshotel für Rückenwind bei den Verhandlungen gesorgt.

01Für diese engagierte und kreative Unterstützung dankte Oliver Malchow den beteiligten Kolleginnen und Kollegen. Die Verhandlungsführer des GdP-Bezirks Bundespolizei, Peter Ludwig und Rüdiger Maas werden ab Dienstag im Kreise der Großen Tarifkommission (GTK) der Gewerkschaft der Polizei an den Tarifverhandlungen teilnehmen und über deren Fortgang entsprechend berichten.

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