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GdP: INPOL-neu wichtiger Schritt zur Verbesserung der Kriminalitätsbekämpfung

Berlin.

Als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Kriminalitätsbekämpfung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) das Daten-Verbundsystems INPOL-neu bezeichnet, das Mitte August in Betrieb gehen soll.

GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Nach dem heillosen Chaos in der Entwicklung von INPOL-neu erwies sich die Änderung in der Projektstrategie als ein Gewinn für den Polizeivollzugsdienst. Damit ist es der Mannschaft um den damaligen IT-Direktor Harald Lemke nunmehr offensichtlich gelungen, in dem vorgesehenen Zeitrahmen ein System zu entwickeln, das dem Stand der heutigen Technik entspricht.“

Den Polizistinnen und Polizisten, die INPOL-neu als Fahndungssystem rund um die Uhr nutzen, wird eine Benutzeroberfläche in moderner Internettechnologie zur Verfügung gestellt, die mit Sicherheit schnell akzeptiert, beherrscht und noch intensiver genutzt wird.

Freiberg: „INPOL-neu erfüllt zwar noch nicht alle Anforderungen der Spezialisten an das neue System. Es ist jedoch, wenn man den Entwicklern Glauben schenken darf, dem Bedarf entsprechend ausbaubar. Die bisherige problemlose Umstellung einzelner Komponenten und die erfolgreiche Anbindung einzelner Bundesländer lassen die Erwartung zu, dass die für Mitte August 2003 geplante Umstellung beim BKA auch von Erfolg gekrönt sein wird.“