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Mehr Attraktivität – jetzt! Wir lassen nicht locker!

Die Weiterentwicklung der Attraktivität im Haushalt 2014 ist bescheiden. Die derzeitige Situation macht sehr deutlich, wie wichtig die Attraktivitätsprogramme in den letzten Jahren waren. Für Verwaltung und Vollzugsbereich ca. 1.500 Beförderungen, die Masse aus den Ruhestandsdaten, beschreibt die Ist-Situation. Dieser Haushalt stellt keine Gerechtigkeit nach innen her. Die seit 2008 zugesagte Weiterentwicklung der Dienstpostenbewertung ist […]

2013_AIII_Logo_InternetDie Weiterentwicklung der Attraktivität im Haushalt 2014 ist bescheiden. Die derzeitige Situation macht sehr deutlich, wie wichtig die Attraktivitätsprogramme in den letzten Jahren waren. Für Verwaltung und Vollzugsbereich ca. 1.500 Beförderungen, die Masse aus den Ruhestandsdaten, beschreibt die Ist-Situation. Dieser Haushalt stellt keine Gerechtigkeit nach innen her. Die seit 2008 zugesagte Weiterentwicklung der Dienstpostenbewertung ist längst überfällig. Wir haben uns als GEWERKSCHAFT DER POLIZEI in der Bundespolizei dazu klar positioniert. Nach unseren Vorstellungen braucht ein Org.-Dienstpostenplan für die Bundespolizei folgendes Profil:

Der mittlere Polizeidienst hat noch eine Bewertungsebene A8/9mZ vorzusehen.

Der gehobenen Polizeidienst nur noch zwei Bewertungsebenen A9-11 und A11-13.

Für den höheren Polizeidienst fordern wir ebenfalls nur noch zwei Bewertungsebenen A13-15h und A15 – B-Besoldung.

Es ist jetzt an der Zeit, ein Attraktivitätsprogramm für den Tarifbereich zu strukturieren. Dies beginnt mit einer Übernahme der Auszubildenden mit abgeschlossener Berufsausbildung in Entgeltgruppen, die die Ausbildung würdigen. Tarifbeschäftigte, die die Bundespolizei selbst ausgebildet hat, und die übernommen wurden, brauchen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Möglichkeiten des Tarifrechtes sind längst nicht ausgeschöpft. Die Möglichkeiten des Eingruppierungsrechts sind noch nicht ausgeschöpft. Eigeninitiativen sind durch den Arbeitgeber zu fördern. Insbesondere der Konkurrenz zu den kommunalen Verwaltungen muss Rechnung getragen werden, um die Funktionsfähigkeit der Bundespolizei zu gewährleisten, denn die Unterstützungsleistung der Kolleginnen und Kollegen in Verwaltung und im Tarifbereich ist zweifelsohne deutlich mehr Anerkennung wert, als ihr bislang zuteil wird.

Durch das Bundesbesoldungsgesetz wird bestimmt, welcher Prozentsatz der Beförderungsmöglichkeiten auf welche Besoldungsgruppe verteilt werden darf. Die Bundesobergrenzenverordnung sieht eine Beibehaltung vor. Der Stellenkegel dafür stammt aus dem Jahr 1992! Dieser hat die dramatische Situation in der Verwaltung geschaffen. Deshalb muss die Obergrenze für die Verwaltung abgeschafft werde.

Für die Beseitigung der Gerechtigkeitslücken in der Bundespolizei bei den POM, POK, POR und in der Verwaltung ist es erforderlich, den Org.-Plan die Arbeit besser zu bewerten. Durch Haushaltsstellen die Arbeit zu würdigen und Verwaltungshemmnisse zu beseitigen.

Die Menschen in der Bundespolizei leisten gute Arbeit. Die Menschen und ihre Arbeit haben eine bessere Wertschätzung verdient.

13.07.14: “Attraktivität für alle” – Zukunft gestalten oder Alltag verwalten

19.06.14: Hand anlegen für die Bundespolizei!

11.06.14: Unsere Klaren Erwartungen an das Parlament: Mehr Personal! Mehr Attraktivität!

09.04.14: Dieser Haushalt ist kein Ansatz zur “Attraktivität für alle!”

17.03.14: Bundespolizei braucht eine Strategie für Attraktivität

05.03.14: Personalentwicklungskonzept für die Bundespolizei: Dem ersten Schritt muss jetzt der zweite folgen, Herr Minister!

06.02.14: Regionalisierte Nachwuchswerbung – Erster Fortschritt, weitere sollen folgen

16.01.14: Endlich bewegt sich was: Personalentwicklung für Tarifbeschäftigte

15.01.14: Attraktivität steigern! Auftakt der politischen Gespräche

13.01.14: Auf geht’s, Herr Minister, folgen Sie Ihrer Frau Kollegin!

09.01.14: Weiter geht’s! Eine Steigerung unserer Berufsattraktivität ist lange überfällig

05.01.14: Berufsverlauf ist kein Schicksal: dezentral werben und einstellen!