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GdP weist Rassismus-Vorwurf von Grünen-Chef Hofreiter als bösartige Unterstellung zurück

Berlin. Als bösartige Unterstellung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Äußerungen des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter zurückgewiesen, der laut Medienberichten in der Bundestagsdebatte zu den fremdenfeindlichen Vorfällen in Sachsen das Verhalten der Polizei in Clausnitz als einen „Fall von institutionellem Rassismus“ bezeichnet habe. GdP-Vorsitzender Oliver Malchow: „Meine Kolleginnen und Kollegen geben seit Monaten ihr Letztes, […]

OM_cut_630Berlin. Als bösartige Unterstellung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Äußerungen des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter zurückgewiesen, der laut Medienberichten in der Bundestagsdebatte zu den fremdenfeindlichen Vorfällen in Sachsen das Verhalten der Polizei in Clausnitz als einen „Fall von institutionellem Rassismus“ bezeichnet habe.
GdP-Vorsitzender Oliver Malchow: „Meine Kolleginnen und Kollegen geben seit Monaten ihr Letztes, um Ankunft und Aufnahme der Flüchtlinge und Asylsuchenden menschenwürdig, freundlich und hilfsbereit zu organisieren, Flüchtlingsunterkünfte vor Angriffen von außen zu schützen und Konflikte innerhalb der Einrichtungen zu befrieden. Herr Hofreiter muss mir mal ein Land benennen, in dem Flüchtlinge nach ihrem Grenzübertritt zuallererst nach der nächsten Polizeidienststelle fragen, weil sie wissen, dass sie dort Hilfe finden.“

Es sei von einem Spitzenpolitiker unerhört, so Malchow, der Polizei als Institution des demokratischen Rechtsstaates Rassismus vorzuwerfen. Malchow: „Sicher passt es Herrn Hofreiter nicht, dass die Polizei für ihr Engagement in der Flüchtlingskrise von allen Seiten Anerkennung erntet – ganz im Gegensatz zu den Grünen.“

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