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Bürokratieabbau praktisch: Die Aufgaben auf See bündeln

Die Notwendigkeit einer Fachtagung lässt sich an deren Ergebnissen ableiten. Die Diskussionen am 16. und 17. Mai in Neustadt/Holstein stellten die Aufgaben im Vertretungsbereich der Direktionsgruppe Küste dar. Auf das Thema Beschaffung von Booten folgten sehr schnell auch die Punkte Personalausstattung und Zusammenarbeit auf See. Die Zuständigkeitsvielfalt von Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Zoll und Bundespolizei hat [...]

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Josef Scheuring, Jörg Radek und Holger Jungbluth

Die Notwendigkeit einer Fachtagung lässt sich an deren Ergebnissen ableiten. Die Diskussionen am 16. und 17. Mai in Neustadt/Holstein stellten die Aufgaben im Vertretungsbereich der Direktionsgruppe Küste dar.

Auf das Thema Beschaffung von Booten folgten sehr schnell auch die Punkte Personalausstattung und Zusammenarbeit auf See.

Die Zuständigkeitsvielfalt von Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Zoll und Bundespolizei hat bürokratische Folgen. Der Bedarf an einheitlichen Regeln liegt beispielsweise bei den Themen Arbeitszeit, Anerkennung von Patenten oder Durchsetzung von Eingriffsmaßnahmen. Die Bundespolizei hat auf der Bundesebene das Alleinstellungsmerkmal: Sie ist einzige Polizeibehörde. Eine Behörde, die für die Aufgaben auf  Hohe See ohne die Belange der Wasserschutzpolizeien zuständig ist, wäre ein handfester Bürokratieabbau.image2-e1369143434476

Die Fachtagung widmete sich aber auch den Themen Personalabwanderung als Folge der Bewertung von Arbeit im ODP. Sowohl die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, Jupp Scheuring und Jörg Radek, als auch der Leiter der Bundespolizei See, LtdPD Kaping, standen Rede und Antwort. Es bleibt eine gemeinsame Aufgabe, die Erwartungen der Mitarbeiter und den Anspruch der Zukunft verbindlich anzusprechen und in Einklang zu bringen.