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INPOLneu seit Sonntag in Betrieb:

GdP: Unverzichtbares Instrument zur Verbrechensbekämpfung

Berlin.

Als ein unverzichtbares Instrument zur Verbrechensbekämpfung, auf das die Polizei lange gewartet habe, hat der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, den Nachfolger des alten Fahndungssystems, INPOLneu bezeichnet. Das am gestrigen Sonntag in Betrieb genommene Fahndungssystem leiste, so Freiberg, einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Kriminalitätsbekämpfung.


INPOLneu wird nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei erst im Jahr 2005 bundesweit mit seinen gesamten Möglichkeiten zu nutzen sein. Freiberg: „Wir sind aber heilfroh, dass der erste Schritt getan werden konnte.“

Die Entwicklung des neuen Systems habe allerdings zu lange gedauert. Freiberg: „Die Geschichte des modernisierten Fahndungssystems darf nicht die Geschichte des Abschieds der Länder von gemeinsamen Interessen und Zielen im Bereich der inneren Sicherheit sein. Eine ähnlich lange Entwicklungszeit können wir uns mit der Modernisierung des Polizeifunks nicht leisten.“

Ähnlich wie bei INPOLneu wird die Umstellung des veralteten analogen auf einen modernen digitalen Polizeifunk durch unterschiedliche finanzielle und politische Interessen des Bundes und der Länder.

Freiberg: „Das wirkt sich schon jetzt katastrophal bei Großeinsätzen vor allem in der Zusammenarbeit mit Rettungs- und Katastrophendiensten aus. In der Fahndung nach Kriminellen kann der veraltete Funk für unsere Kolleginnen und Kollegen sogar lebensgefährlich sein, wenn zum Beispiel der Hinweis auf die Bewaffnung eines gesuchten Täters im Funkloch verschwindet.“