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Gewalt gegen Bundespolizisten steigt weiter

Angesichts der vom Bundespolizeipräsidium veröffentlichten Statistik über den Anstieg der Gewalt gegen Bundespolizeibeamte bekräftigte der für die Bundespolizei zuständige GdP-Vorsitzende Jörg Radek die Forderung der Gewerkschaft der Polizei nach einem neuen Schutzparagrafen für tätliche Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte. Die Zahl der Übergriffe auf Bundespolizisten war mit insgesamt 2.089 Fällen wieder gestiegen. 538 Beamte wurden […]

Angesichts der vom Bundespolizeipräsidium veröffentlichten Statistik über den Anstieg der Gewalt gegen Bundespolizeibeamte bekräftigte der für die Bundespolizei zuständige GdP-Vorsitzende Jörg Radek die Forderung der Gewerkschaft der Polizei nach einem neuen Schutzparagrafen für tätliche Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte. Die Zahl der Übergriffe auf Bundespolizisten war mit insgesamt 2.089 Fällen wieder gestiegen. 538 Beamte wurden dabei verletzt.
Es sei zynisch, so Radek, wenn die Innenministerkonferenz diese Zunahme an Gewalt gegen Bundespolizisten und die immer weiter sinkende Hemmschwelle gerade bezüglich brutaler Übergriffe damit beantworte, dass die Schutzausstattung verbessert werden soll, anstatt Übergriffe auf Polizisten mit strafrechtlichen Konsequenzen zu ahnden. „Wir Polizisten bekommen zunehmend das Gefühl der Punchingball einer verfehlten Politik zu sein, durch die brutale Angriffe auf Polizisten zu Kavaliersdelikten in einer verrohenden Gesellschaft werden“, so Radek.

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