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GdP-Protestfahrt durch alle Länder fand große Resonanz

Freiberg: Aufweichung der Nullrunde ist in Sicht

HILDEN.

Auf eine große Resonanz stieß die GdP-Protestfahrt gegen die Nullrunde 2000, die am Freitag, den 10. November 2000 mit einer großen Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu Ende ging.

Der Fahrzeugkonvoi, der sich mehr als eine Woche lang durch alle Länder bewegt hatte, erregte in Politik und Öffentlichkeit große Aufmerksamkeit.

In den Landeshauptstädten hatten die Kolleginnen und Kollegen mit spektakulären Events den Protestkonvoi begrüßt. Begleitet von einer ausführlichen Berichterstattung in den Medien und verständnisvollen Kommentaren zu den Forderungen der Gewerkschaft der Polizei gegen die ungerechtfertigte Abkoppelung der Besoldung und Versorgung vom Tarifergebnis im öffentlichen Dienst fanden in den Landeshauptstädten zahlreiche Gespräche mit Politikern und Regierungsvertretern statt. Dabei registrierte die GdP eine Fülle positiver Signale.

Zwischenbilanz der vielbeachteten GdP-Protestfahrt: Es besteht begründete Hoffnung, dass die von Bundesinnenminister Otto Schily diktierte Nullrunde für das Jahr 2000 aufgebrochen wird. Der amtierende GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg: "Verschiedene Landesregierungen beabsichtigen, Änderungsanträge zum vorliegenden Besoldungsanpassungsgesetzentwurf in den Bundesrat zu seiner Sitzung am 21. Dezember 2000 mit dem Ziel einzubringen, die Besoldungsanpassung doch noch in diesem Jahr, möglicherweise rückwirkend zum 1. November, vorzunehmen. Damit ist eine Aufweichung der Nullrunde in Sicht. Bis dahin werden wir nicht untätig bleiben und weiterhin dafür kämpfen, dass im Bundesrat eine Mehrheit gegen die Nullrunde 2000 zustande kommt."
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