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Endlich bewegt sich was: Personalentwicklung für Tarifbeschäftigte

Berlin. Nach langer Vorbereitung konnte in dieser Woche endlich eine Verständigung zur Personalentwicklung im Tarifbereich mit Vertretern der Abteilung B des Bundesinnenministeriums erzielt werden. Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeiten eine große Zahl an GdP-Kolleginnen und -Kollegen aus den Direktionsgruppen, unserer Tarifkommission, dem Bezirks- und Hauptpersonalrat an einem Personalentwicklungskonzept für den Tarif. Basis dafür war […]

2013_AIII_Logo_InternetBerlin. Nach langer Vorbereitung konnte in dieser Woche endlich eine Verständigung zur Personalentwicklung im Tarifbereich mit Vertretern der Abteilung B des Bundesinnenministeriums erzielt werden.

Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeiten eine große Zahl an GdP-Kolleginnen und -Kollegen aus den Direktionsgruppen, unserer Tarifkommission, dem Bezirks- und Hauptpersonalrat an einem Personalentwicklungskonzept für den Tarif. Basis dafür war ein Vorschlag des BMI, der jedoch in seiner Erstfassung aus unserer Sicht nicht verhandelbar war.

In dieser Woche konnten wir nun Übereinstimmung in einigen für uns entscheidenden Punkten erzielen:

- Zuständigkeit für die Personalentwicklung von Tarifbeschäftigten in Gestellungsverhältnissen,

- besondere Entwicklungsmöglichkeiten für Beschäftigtengruppen, die nicht von der Entgeltordnung umfasst sind und ggf. teilweise mit kw-Vermerken versehen sind (Bundespolizeiliche Unterstützungskräfte, Beschäftigte des Fluggastkontrolldienstes und MusikerInnen),

- Erklärung des erstrangigen Zugriffs für eigene Tarifbeschäftigte auf freie und besetzbare Stellen in der Bundespolizei, bzw. eine Personalentwicklung auf solche Stellen, vor Einstellung oder Zuversetzung Externer.

Zudem bestand bei den Themen Qualifizierung und Berufseinstieg/Erstverwendung Übereinstimmung mit dem BMI. Uns wurde darüber hinaus zugesagt, dass in das Konzept eine verbindliche Regelung für Auszubildende mit dauerhaft guten Leistungen bzw. gutem Abschluss aufgenommen werden: Diese sollen künftig grundsätzlich alle für zwei Jahre in ein befristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden, wobei ein späteres unbefristetes Arbeitsverhältnis angestrebt wird.

Mit einem solchen Personalentwicklungskonzept würden wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gehen. Eine deutliche Attraktivitätssteigerung der Berufsperspektiven unserer tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen ist lange überfällig. Jetzt gilt es, die Schriftfassung des BMI, nach Zustimmung beider Seiten, abzuwarten.

[Sobald der genaue Text des Personalentwicklungskonzeptes Tarif vorliegt, werden wir diesen hier veröffentlichen.]

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