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Europäischer Dachverband der Polizei unter neuer Führung

Berlin/Luzern.

Der deutsche Polizeioberrat Heinz Kiefer ist neuer Präsident der European Confederation of Police (EUROCOP), dem Dachverband von 25 europäischen Polizeigewerkschaften und Berufsorganisationen mit über 530.000 Mitgliedern.

Der deutsche Polizeioberrat Heinz Kiefer ist neuer Präsident der European Confederation of Police (EUROCOP), dem Dachverband von 25 europäischen Polizeigewerkschaften und Berufsorganisationen mit über 530.000 Mitgliedern. Auf dem 1. Ordentlichen Kongress der Organisation in Luzern (Schweiz) setzte sich Kiefer bei seiner Wahl gegen den dänischen Kriminalbeamten Peter Ibsen durch.

Heinz Kiefer, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Deutschland ist, trat mit seiner Wahl die Nachfolge von Hermann Lutz an, der den europäischen Dachverband seit 1989 geleitet hatte und aus Altersgründen nicht mehr zur Wiederwahl anstand.
Auf dem vom Verband Schweizerischer Polizeibeamter (VSPB) ausgerichteten Kongress in Luzern wählten die Delegierten Peter Ibsen und den spanischen Kriminalbeamten Jose Antonio Rodriguez zu Vizepräsidenten; der britische Polizeibeamte Clint Elliot und Jan Schonkeren von der Gendarmerie Belgien vervollständigen die fünfköpfige Führungsmannschaft von EUROCOP.

Auf der weiteren Tagesordnung des Kongresses steht die Verabschiedung eines Aktionsplans, der auf eine deutliche Einmischung von EUROCOP in die EU-Politik auf dem Gebiet der inneren Sicherheit abzielt, sowie die Behandlung des Themas „Gewalt gegen Polizeibeamte“, weil sich europaweit Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten alarmierend häufen.