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Göbel: Grundproblem bleibt bestehen.

GdP Bremen: Verstärkung der Tatortgruppe und Raubermittlung richtiger Schritt

Bremen.

Die Verstärkung der Tatortgruppe durch Neueinstellungen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Innensenator hat Mäuer hat richtig gehandelt, als er den Senat heute davon überzeugen konnte, in diesem Bereich Neueinstellungen vorzunehmen, ohne jedoch den Standard anderer Großstadtpolizeien zu erreichen. Am Grundproblem der Bremer Polizei ändert das jedoch nicht nichts.

Das besteht aus der hohen Arbeitsbelastung infolge der seit Jahren reduzierten Personalstärken. Wenn jetzt die Raubermittler von Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen verstärkt werden, bleibt dort die Arbeit liegen oder muss von anderen erledigt werden. Man verlagert das Problem von der einen auf die andere Seite.

Die andere wichtige Seite polizeilicher Arbeit wird weiter vernachlässigt, die Prävention. Experten wie Christian Pfeiffer weisen seit Jahren darauf hin, dass eine sichtbare Polizeipräsenz eine starke Wirksamkeit in der Prävention entfaltet.

Seit 1996 hat die Bremer Polizei rund 330 Stellen abgebaut, davon allein rund 150 von 2005 bis heute. Zwangsläufig musste sich die Polizei immer weiter aus der Fläche zurückziehen. Das Ergebnis kann man an der Kriminalstatistik ablesen.

"Diese Neueinstellungen sind richtig, können aber nicht bedeuten, dass man sich jetzt zufrieden zurücklehnt. Was wir brauchen sind Einstellungszahlen in einer Größenordnung mit die innere Sicherheit in Zukunft gewährleistet werden kann", so Horst Göbel, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.