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Besoldung von Senatoren

GdP Hamburg: Debatte um Pensionen für Senatoren unerträglich

Hamburg.

Die GdP empfindet die aktuelle Diskussion um die Pensionen für Senatorinnen und Senatoren in der Hamburger Bürgerschaft als unerträglich.

Während unsere Kolleginnen und Kollegen seit Jahren Gehaltseinbußen durch unterschiedlichste Einschnitte hinnehmen müssen, soll es in der derzeitigen Diskussion in der Hamburgischen Bürgerschaft aus Gründen des „Vertrauensschutzes“ für eine Handvoll Senatorinnen und Senatoren des SPD- geführten Senats Kürzungen der Pensionen und eine Verschiebung der Ruhestandsgrenze erst ab der nächsten Legislaturperiode geben.
Dies führte der Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Andreas Dressel in einem NDR-Interview aus.

Dazu bezieht Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der GdP eindeutig Stellung:

„Wo ist denn der Vertrauensschutz für die Hamburger Polizeibeschäftigten und für alle anderen, die Jahr für Jahr Sonderopfer bringen?“

Gerhard Kirsch weiter: „Das ist eine grobe Ungehörigkeit gegenüber den Polizeibeschäftigten, den Kollegen der Feuerwehr und den vielen anderen Beschäftigten Hamburgs, die ohne jegliches Mitspracherecht Sparopfer dieser Haushaltspolitik sind. Wasser predigen und selber Wein trinken - das passt nicht zusammen! Wir fordern den Senat auf, sich an seinen Beamten und Beschäftigten ein Beispiel zu nehmen - und sich an den angeblich so dringend notwendigen Sparopfern zu beteiligen! Vorbildverhalten sieht anders aus!“