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Auch Polizeisportler durch CAS von ungerechtfertigten Verdächtigungen entlastet

Hilden. Die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, begrüßt die eindeutige Feststellung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, dass am Olympiastützpunkt Erfurt bis 2011 vorgenommene ärztliche Behandlungen von Sportlern ausdrücklich kein Blutdoping darstellen und legal waren. „Damit werden alle anderweitigen Behauptungen und Unterstellungen, die insbesondere auch gegen Polizeisportler der Bundespolizei erhoben wurden, Lügen gestraft“, so Josef Scheuring (60), [...]

Hilden. Die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, begrüßt die eindeutige Feststellung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, dass am Olympiastützpunkt Erfurt bis 2011 vorgenommene ärztliche Behandlungen von Sportlern ausdrücklich kein Blutdoping darstellen und legal waren.

„Damit werden alle anderweitigen Behauptungen und Unterstellungen, die insbesondere auch gegen Polizeisportler der Bundespolizei erhoben wurden, Lügen gestraft“, so Josef Scheuring (60), Vorsitzender des Bezirks Bundespolizei der GdP. „Die Unterstellungen, vorschnellen Verdächtigungen und Vorverurteilungen, die einige Anti-Doping-Journalisten und Sportpolitiker befeuerten, haben sich nun als voreilige Stimmungsmache gegen herausgestellt. Das betrifft insbesondere die wiederholten, unberechtigten Angriffe gegen Polizeihauptmeisterin Claudia Pechstein aus diesem Lager. Eine Entschuldigung für diese öffentliche Stimmungsmache wäre eine angemessene Geste, gerade gegenüber Polizeisportlern.“

Die GdP sieht zwar den auf die Polizeisportler ausgeübten Zwang zur Unterwerfung unter die Alleinzuständigkeit eines Vereinsgerichts im Ausland wie den CAS kritisch, weil es dabei um existenzielle Fragen von Sportlern geht, und fordert Rechtswegmöglichkeiten vor ordentlichen deutschen Gerichten.
Gleichwohl sei aber mit Erleichterung festzustellen, dass sich durch die jetzige klare Positionierung des CAS die jahrelangen wüsten Spekulationen und unterschwelligen Anschuldigungen über ein angebliches „Blutdoping“ in Erfurt bis 2011 in Luft ausgelöst haben.