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Spendenkonto eingerichtet

GdP: Bestürzung über den Unfalltod zweier Polizeibeamter

Berlin.

Erschüttert über den Unfalltod zweier Polizeibeamter in der Nacht zum Dienstag zeigte sich der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Hinterbliebenen der beiden Beamten“, sagte Freiberg am Morgen in Berlin.

Die 41 und 47 Jahre alten thüringischen Polizeiobermeister hatten einen Schwerlasttransport auf der A4 zwischen Meerane und Schmölln begleitet, als ein mit Gemüse beladener Lastkraftwagen aus noch ungeklärter Ursache in zwei Polizeifahrzeuge fuhr. Ein Beamter starb noch an der Unfallstelle, der andere verstarb wenig später im Krankenhaus.

Der Leiter des Schwertransportes wurde bei dem Unfall ebenfalls getötet.

Nach Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft Chemitz wurde gegen den 35-jährigen Fahrer des Lastwagens ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. In einer Presseerklärung vom 20. Juli schloss die Staatsanwaltschaft "menschliches Versagen als Unfallursache" nicht aus. Der ordnungsgemäß mit Sondersignalen gesicherte Konvoi war aus "größerer Entfernung deutlich sichtbar", so die Staatsanwaltschaft. Eine Vernehmung des Fahrers, der stationär behandelt wird, war bislang nicht möglich.

Zur Traueranzeige der GdP Thüringen

Der Landesbezirk Thüringen hat ein Spendenkonto eingerichtet. Nähere Informationen dazu bitte beim Landesbezirk erfragen.

(Quellen: dpa, ddp, GdP Thüringen, Staatsanwaltschaft Chemnitz)