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GdP Hamburg: Senat übernimmt weiterhin ausgehandelte Tarifergebnisse für Beamte und Ruhegehaltsempfänger

Hamburg.

Noch vor einigen Jahren war es keine Selbstverständlichkeit, dass Polizeibeamte durch Tariferhöhungen gleichermaßen profitieren konnten wie Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst. Der SPD-geführte Senat hatte diesen ungleichen Zustand korrigiert und zugesichert, die Tarifabschlüsse zwischen TdL und Gewerkschaften für die Jahre 2011 und 2012 auch für die Beamten zu übernehmen.

Am 26.11.2014 fand ein gemeinsames Gespräch zwischen Olaf Scholz (Erster Bürgermeister der FHH), Uwe Koßel (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter) und Gerhard Kirsch (Landesvorsitzender der GdP Hamburg) im Hamburger Rathaus statt. Inhalt des Gesprächs war die Frage, ob weiterhin Tariferhöhungen auch auf Beamte und Pensionäre übertragen werden. Olaf Scholz machte deutlich, dass er selbstverständlich zu seinem Wort steht und auch zukünftig stehen wird.

Gerhard Kirsch freut sich über die Aussage des Ersten Bürgermeisters: "Aus Sicht der GdP wird insbesondere für die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die einen sehr guten Job machen, ein wichtiges Signal gesetzt und das Versprechen der Politik gehalten."

Einen maßgeblichen Beitrag hierzu hat der Abgeordnete Uwe Koßel in der Hamburgischen Bürgerschaft geleistet: "Auch in Zukunft werden wir gemeinsam ausgehandelte Tarifergebnisse zeit- und inhaltsgleich für die Beamten und Versorgungsempfänger in Hamburg übernehmen. Es ist ein wichtiges Signal für meine Kolleginnen und Kollegen in der Hamburger Polizei und bei der Feuerwehr, aber auch für alle anderen Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfänger in unserer Stadt."