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GdP Bremen: Personalabbau stoppen - Sicherheitsbehörden stärken!

Bremen.

Der Weser Kurier hat in seiner heutigen Ausgabe vom 14.01.2015 Kritik an Bremens Personalausgaben veröffentlicht. Nach Auffassung des Vorsitzenden des Bundes der Steuerzahler in Niedersachsen und Bremen, Bernhard Zentraf ist die Anzahl der im öffentlichen Dienst beschäftigten zu hoch.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bremen kritisiert diese Auffassung für den Bereich Inneres im Bundesland Bremen. Die Polizei Bremen muss nach aktuellem Stand auch weiterhin Personal abbauen. Die Grenzen der Belastbarkeit von Polizeibeamten und Mitarbeitern im Stadtamt Bremen sind dabei aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) längst überschritten. Dies zeigt sich u.a. im Stadtamt Bremen an durchschnittlich 39 Krankheitstagen pro Mitarbeiter. In einem Bericht der Senatorin für Finanzen ist u.a. die Polizeidichte (Polizeibeamte im Vollzug je 1.000 Einwohner/innen ) mit den Städten Hamburg und Berlin verglichen worden. Dabei wurde festgestellt, dass die Polizeidichte unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Die Polizeidichte liegt sogar deutlich unter den vergleichbaren Stadtstaaten Hamburg und Berlin. „Die derzeitige Entwicklung im Bereich des Terrorismus, die Probleme mit einer Teilgruppe hochaggressiver Flüchtlinge, und vieles mehr lassen die Forderung nach einem Stopp des Personalabbaus laut werden“, so der Landesvorsitzende der GdP Bremen. Nach Angaben der Polizei Bremen werden immer mehr Anrufe bei der Polizei entgegen genommen, aus denen auch mehr Einsätze für die Polizeibeamten resultieren. Diese Einsätze müssen nach Angaben auch mit mehr Streifenwagen bewältigt werden. Die Berichterstattung dauert ebenfalls länger und ist komplexer geworden. „Jetzt ist die Zeit der Personalaufstockung und nicht mehr des Abbaus. Wir benötigen Fachkräfte im Bereich IT, zusätzliches Personal in den Meldeämtern und auf den Streifenwagen und in der Bereitschaftspolizei“, Kopelke weiter.

Die Sicherheitsbehörden im Land Bremen arbeiten täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Mit Erfolg konnte so erstmals ein extremistischer Vereine verboten werden oder ein Millionen Bußgeld gegen einen Rüstungskonzern verhängt werden. Diese Erfolge sprechen für die Qualität unserer Sicherheitsbehörden.