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Neue ungeheuerliche Vorwürfe gegen Polizistinnen und Polizisten

GdP Hessen fordert Dr. Ulrich Wilken (DIE LINKE) unverzüglich zum Rücktritt von allen politischen Ämtern auf

Wiesbaden.

Die hessische GdP fordert den unverzüglichen Rücktritt von Herrn Wilken von allen politischen Ämtern. Noch immer sind Kolleginnen und Kollegen von den feigen Anschlägen auf ihr Leben traumatisiert, da meldet sich der Landtagsvizepräsident und Abgeordnete des hessischen Landtages, Herr Dr. Wilken, erneut öffentlich zu Wort. Dass er nunmehr die Polizei bezichtigt, diese feigen Gewalttaten selbst provoziert oder begangen zu haben, schlägt dem Fass den Boden endgültig aus. Die Aufarbeitung der Blockupy-Krawalle dauert noch immer an und es gibt nach wie vor kein Abrücken der Partei DIE LINKE, und insbesondere des Herrn Dr. Wilken, von den Gewaltexzessen gegen unsere Kolleginnen und Kollegen. Mit Entsetzen mussten wir einen Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse (FNP) von gestern zur Kenntnis nehmen. Die dort zitierte Aussage von Herrn Dr. Wilken ist geradezu abenteuerlich und provokativ zugleich.

Öffentlich in den Raum zu stellen, die Polizei selbst hätte ihre eigenen Streifenwagen angezündet und dann noch mit Steinen und Gehwegplatten die darin um ihr Leben ringenden Kolleginnen und Kollegen attackiert, ist eine Ungeheuerlichkeit, die mit nichts zu überbieten ist und die wir aufs Schärfste verurteilen.

Mit diesem Zeitungsartikel gerät Herr Wilken nun zum wiederholten Male in die öffentliche Kritik. Zum wiederholten Male stellt er bewusst Sachverhalte auf den Kopf und bezichtigt nun sogar die eingesetzten Beamten, die eigenen Kolleginnen und Kollegen in Lebensgefahr gebracht zu haben.

Nicht nur das Amt des Landtagsvizepräsidenten ist weiterhin schwer beschädigt, mit diesen Aussagen verlässt Herr Wilken den Boden der Demokratie.

Wir fordern seinen unverzüglichen Rücktritt von allen politischen Ämtern als einzig richtige Konsequenz.