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GdP-Niedersachsen:

Russische Polizisten nach Hannover

GdP unterstützt Pläne von Polizeipräsident Klosa

Kritik der Gesellschaft für bedrohte Völker unberechtigt und überzogen

Hannover. Als unberechtigt und völlig überzogen sieht die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen die Kritik und Strafanzeige der Gesellschaft für bedrohte Völker. Besonders kritisiert die GdP, dass der Generalsekretär dieser Gesellschaft eine Verbindung zwischen den Plänen von Klosa und den Greueltaten des Naziregimes aufzuzeigen versucht.

Niedersächsische Polizeibeamte können ein Lied von der gestiegenen Gewaltbereitschaft insbesondere in der Altersgruppe zwischen 16 und 30 Jahren singen, so die GdP. Die Angriffe und Übergriffe auf Polizeibeamte haben in den letzten Jahren ständig zugenommen. Dass sich diese verbale und körperliche Gewaltbereitschaft auf bestimmte Alters- und Personengruppen besonders konzentriert, hat nichts mit kollektiver Herabsetzung, Verleumdung und Bedrohung der russlanddeutschen Volksgruppe durch PP Klosa oder die Polizei insgesamt zu tun.

„Wir haben seit längerem die Vermutung und bestätigten Aussagen unserer Kolleginnen und Kollegen, dass die von Herrn Klosa genannten Personen- und Altersgruppen besonders auffällig sind. Gerade viele Polizistinnen werden häufig auf das unflätigste beschimpft. Deswegen habe ich die Entscheidung des Innenministers auf Erweiterung der polizeilichen Kriminalstatistik ab 1. Januar 2007 begrüßt“, so der Vorsitzende der GdP-Niedersachsen Bernhard Witthaut.

Die russischen Polizisten, die in Hannover zur Unterstützung der eigenen Beamten zeitweise Dienst versehen sollen, werden dann die Hannoverschen Polizisten insbesondere durch ihre Sprachkenntnisse unterstützen und somit auch rechtzeitig mögliche mündliche Absprachen gegen die Polizei im Einsatzfall zu erkennen helfen.

Zur Homepage der GdP-Niedersachsen.