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DGB-Index-Gute Arbeit kompakt

Berlin.

Die neue Ausgabe des „DGB-Index Gute Arbeit kompakt“ befasst sich mit dem Thema Mehrbelastung durch Arbeit 4.0. Die neuesten Zahlen des DGB-Index Gute Arbeit zeigen, dass Arbeit 4.0 kein Selbstläufer in Richtung einer humaneren Arbeitswelt ist.

„DGB-Index Gute Arbeit kompakt“ mit dem Titel „Mehrbelastung durch Arbeit 4.0“

Im Kontext der Digitalisierung der Arbeitswelt wird viel über die Chancen und Risiken für die Beschäftigten diskutiert. Die neuesten Zahlen des DGB-Index Gute Arbeit zeigen, dass Arbeit 4.0 kein Selbstläufer in Richtung einer humaneren Arbeitswelt ist. Fast die Hälfte aller betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer berichten von einer Zunahme ihrer Arbeitsbelastung aufgrund der Digitalisierung. Weniger als zehn Prozent werden durch die Digitalisierung entlastet. Die Daten machen deutlich, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt einen politischen Gestaltungsrahmen braucht, mit dem der zunehmenden Arbeitsverdichtung Grenzen gesetzt werden.

Die genannten Ergebnisse finden sich in der neuen Ausgabe von „DGB-Index Gute Arbeit kompakt“ mit dem Titel „Mehrbelastung durch Arbeit 4.0“ und können dort heruntergeladen werden.

Die Befunde zur Belastungssituation sind erste Ergebnisse aus der Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2016. Schwerpunkt der bundesweit repräsentativen Beschäftigtenbefragung ist in diesem Jahr die Digitalisierung. Umfangreiche Ergebnisse werden im Report 2016 präsentiert, der im November dieses Jahres erscheinen wird.