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Transitzonen: GdP erwartet Anstieg der illegalen Grenzübertritte

Berlin. Als ein politisches Placebo, um den Zustrom an Flüchtlingen und Asylsuchenden zu bremsen, hat der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, die von CDU und CSU angestrebten Transitzonen bezeichnet. „An den Flughäfen funktioniert dieses Verfahren allein aufgrund der geringen Zahl der Personen, die dort durchgeschleust werden. An den deutschen Binnengrenzen würden […]

Jörg Radek, Vorsitzender der GdP-Bezirk Bundespolizei

Jörg Radek, Vorsitzender der GdP-Bezirk Bundespolizei

Berlin. Als ein politisches Placebo, um den Zustrom an Flüchtlingen und Asylsuchenden zu bremsen, hat der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, die von CDU und CSU angestrebten Transitzonen bezeichnet. „An den Flughäfen funktioniert dieses Verfahren allein aufgrund der geringen Zahl der Personen, die dort durchgeschleust werden. An den deutschen Binnengrenzen würden sich sehr schnell Massenlager bilden, die kaum zu organisieren sind“, sagte Radek am Sonntagabend.

Es werde sich schnell herumsprechen, so der GdP-Vize, dass Flüchtlinge oder Asylsuchende ohne Papiere oder ohne Flucht-und Asylgrund dort zurückgewiesen werden. Radek: „Die Illegalen Grenzübertritte werden rapide ansteigen. Die Bundespolizei hat dann nicht nur die Transitzonen zu bewältigen, sondern muss verstärkt die grüne Grenze nach Schleusern und Illegalen absuchen.“ Es sei bedauerlich, dass aus den stundenlangen Beratungen der Koalitionsspitzen nichts anderes herausgekommen sei, als Scheinlösungen, betonte Radek.

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