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Besoldungsanpassung 2000

Hilden.

"Die volle Übernahme des Tarifergebnisses 2000 muss auf der Tagesordnung der morgigen Kabinettssitzung bleiben", forderte Norbert Spinrath, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Die Spaltung im öffentlichen Dienst und im Beamtenbereich sei zwar abgewendet, verwässert werde der Wein aber durch die geplante zeitliche Abkoppelung der Beamtenbesoldung und der Versorgung von dem für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes erzielten Ergebnis.

"Einer Nullrunde für das Jahr 2000 kann die GdP nicht zustimmen", sagte Spinrath. Er freue sich über den gewerkschaftlichen Erfolg, die Ungleichbehandlung der Beamten und Versorgungsempfänger verhindert zu haben, doch dürfe das Bundeskabinett dem Vorschlag Bundesinnenministers Otto Schily nicht folgen, den Beamten und Versorgungsempfängern für dieses Jahr eine Nullrunde zu diktieren.

Wie die Nachrichtenagentur dpa am heutigen Dienstag meldete, sollen Beamte und Pensionäre ab Januar nächsten Jahres 1,8 Prozent mehr Geld erhalten. Ein Jahr später, ab 1. Januar 2002, sollen die Bezüge um weitere 2,2 Prozent steigen.