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Einsatz Massenmigration: Arbeitsplatz Bearbeitungsstraße auf Dauer unzumutbar

Was vielleicht für eine kurzfristige Einsatzmaßnahme taugt, ist für einen mehrmonatigen Einsatz vollkommen ungeeignet. Die zu Bearbeitungsstraßen umfunktionierten Hallen in Freilassung, Passau und anderswo taugen in der jetzigen Form nicht als Arbeitsplatz für unsere Kolleginnen und Kollegen. Letztlich sind und bleiben es ausrangierte Werkshallen, die durch notdürftigste Maßnahmen so hergerichtet wurden, dass sie funktionalen Bedürfnissen […]

IMG_9243 Was vielleicht für eine kurzfristige Einsatzmaßnahme taugt, ist für einen mehrmonatigen Einsatz vollkommen ungeeignet. Die zu Bearbeitungsstraßen umfunktionierten Hallen in Freilassung, Passau und anderswo taugen in der jetzigen Form nicht als Arbeitsplatz für unsere Kolleginnen und Kollegen. Letztlich sind und bleiben es ausrangierte Werkshallen, die durch notdürftigste Maßnahmen so hergerichtet wurden, dass sie funktionalen Bedürfnissen gerade so entsprechen. Für eine kurzfristige temporäre Maßnahme mag das akzeptieren sein. Aber von Kurzfristigkeit ist längst ist mehr zu reden.

Die Personalratsmitglieder und GdP-Betreuungskräfte haben nach ihren Betreuungsmaßnahmen immer wieder auf diese Missstände hingewiesen. Aber mehr als geringfügige Verbesserungen konnten nicht erreicht werden. Seit Mitte Dezember liegt ein Bericht der „Unfallversicherung Bund und Bahn“ vor. Diese hatte die Bearbeitungsstraßen in Passau und Deggendorf unter die Lupe genommen und schwerwiegende Mängel in der Geeignetheit als Arbeitsplatz festgestellt. Der Bericht enthielt auch etliche Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation, so zum Beispiel die Ausstattung mit ergonomischen Tischen und Stühlen, die Verbesserung der Beleuchtung und Belüftung sowie die Bereitstellung von Pausenräumen. Diese Empfehlungen haben wir über den Bezirkspersonalrat an die Leitung der Bundespolizei herangetragen. Nur sehen wir gegenwärtig noch keine Verbesserungen, obwohl dringender kurzfristiger Handlungsbedarf besteht.

Die Kolleginnen und Kollegen verbringen mehr Zeit an diesen unakzeptablen Arbeitsplätzen als bei ihren Familien. Das ist nicht mehr hinnehmbar.

Eine weitere und besonders wichtige Empfehlung wurde auch ausgesprochen:
Es sei darauf zu achten, daß die BeamtInnen zwischen den Einsätzen ausreichend regenerieren können. Dieses sei zu erreichen, in dem die Regenerationszeiten zwischen den Einsätzen deutlich länger seien als der Einsatz selbst.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wenn hier keine Abhilfe geschaffen wird, werden unsere Kolleginnen und Kollegen ihre volle Arbeitsfähigkeit nicht erhalten können.

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