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GdP verurteilt Anschlag auf Berliner S-Bahn

Den Brandanschlag, den Linksautonome auf die Berliner S-Bahn verübt haben hat die Gewerkschaft der Polizei auf das schärfste verurteilt. Es sei unsäglich, den Anschlag mit der Situation der Menschen in Südeuropa zu begründen und zugleich dafür zu sorgen, dass in Berlin tausenden Menschen der für sie notwendige öffentliche Nahverkehr lahm gelegt wird. Gewalt kann und [...]

Den Brandanschlag, den Linksautonome auf die Berliner S-Bahn verübt haben hat die Gewerkschaft der Polizei auf das schärfste verurteilt. Es sei unsäglich, den Anschlag mit der Situation der Menschen in Südeuropa zu begründen und zugleich dafür zu sorgen, dass in Berlin tausenden Menschen der für sie notwendige öffentliche Nahverkehr lahm gelegt wird. Gewalt kann und darf kein Mittel politischer Auseinandersetzung sein.

Dieser Brandanschlag macht aber auch deutlich, wie wichtig die Prioritätensetzung der Aufgaben der Bundespolizei und eine Personalmehrung in der Bundespolizei sind. Eine Bundespolizei, die heute polizeiliche Großlagen bewältigen muss, morgen an Grenzen und Flughäfen die Souveränität Deutschlands und Europas zu sichern hat, die in zunehmend internationalen Missionen weltweit tätig ist und auch die Sicherheit im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu sichern hat, kann dies alles mit dem Vorhanden Personal nur unzureichend schaffen.

Daher ist es gut, dass sich der Bundesinnenminister in einem ersten Schritt die Personalforderungen der GdP übernommen hat. Diese müssen jetzt auch wirklich in die Tat umgesetzt werden.