Zum Inhalt wechseln

BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) -Pressemitteilung 5 / 2013

Zum Tag der älteren Generation am 3. April spricht sich die BAGSO für eine rentenrechtliche Besserstellung von Frauen aus, deren Kinder vor 1992 geboren wurden „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Nach diesem Erich-Kästner-Spruch handeln sehr viele ältere Menschen und engagieren sich in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen: Sie ermöglichen es z.B. ihren Kindern, [...]

BAGSOZum Tag der älteren Generation am 3. April spricht sich die BAGSO für eine rentenrechtliche Besserstellung von Frauen aus, deren Kinder vor 1992 geboren wurden

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Nach diesem Erich-Kästner-Spruch handeln sehr viele ältere Menschen und engagieren sich in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen: Sie ermöglichen es z.B. ihren Kindern, beruflich tätig zu sein, indem sie sich um die Enkelkinder kümmern, leisten Nachbarschaftshilfe und sind in ihrer Gemeinde aktiv. Viele Organisationen könnten ihre sozialen, politischen und kulturellen Aufgaben nicht erfüllen, wenn sie nicht durch ältere, ehrenamtlich tätige Menschen unterstützt würden.

Der Tag der älteren Generation, der seit 1968 jeweils am ersten Mittwoch im April begangen wird, ist für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), die über ihre 110 Mitgliedsverbände die Interessen von rund 13 Mio. älteren Menschen vertritt, Anlass, auf diese oft im Verborgenen erbrachten Leistungen hinzuweisen und sie zu würdigen.

„Wir nehmen den Gedenktag in diesem Jahr aber auch zum Anlass, auf eine Benachteiligung älterer Frauen hinzuweisen, die wir nicht akzeptieren können“, so die ehemalige Bundesfamilienministerin und BAGSO-Vorsitzende Prof. Dr. Ursula Lehr. Es geht um die Mütter von Kindern, die vor 1992 geboren wurden und die zurzeit rentenrechtlich schlechter gestellt sind als Mütter, deren Kinder 1992 oder später auf die Welt kamen. „Viele dieser älteren Frauen haben ihre Kinder großgezogen in Zeiten, in denen es weder Kindergeld noch Erziehungsurlaub, weder BAföG noch Azubigehalt gab. Sie haben darauf verzichtet, berufstätig zu sein, oder ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen, auch weil die Kinderbetreuungsangebote früher wesentlich schlechter waren. Dadurch haben sie geringere Rentenansprüche erworben. Die BAGSO fordert die Aufhebung dieser Ungleichbehandlung“, erklärt Ursula Lehr.

Weitere Informationen zur BAGSO und ihren 110 Mitgliedsverbänden:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.

Ursula Lenz, Pressereferat

Bonngasse 10, 53111 Bonn

Tel.: 0228 / 24 99 93 26

E-Mail: lenz@bagso.de

www.bagso.de