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Signale im öffentlichen Dienst stehen auf Streik

GdP-Chef Freiberg: Geduld der Gewerkschaften ist zu Ende

Berlin.

„Die Verweigerungshaltung und Hinhaltetaktik der Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes in den Ländern bringt das Fass zum Überlaufen. Sie sind seit Monaten nicht bereit, über vernünftige Regelungen für die Beschäftigten zu verhandeln. Sie boykottieren ein richtungweisendes Tarifrecht, das die Arbeitgeber im Bund und in den Kommunen mit den Gewerkschaften vereinbart haben. Jetzt stehen die Zeichen auf Streik.“

Als „völlig unverständlich“ bezeichnet es die Gewerkschaft der Polizei, dass sich die Länder sperren, den „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst“ zu übernehmen, der sowohl bei den Arbeitgebern in Kommunen und beim Bund, als auch in der privaten Wirtschaft auf große Anerkennung gestoßen ist.
Freiberg: „Entgegen allen Sonntagsreden, den öffentlichen Dienst in den Ländern zukunftsfähig zu gestalten und konkurrenzfähig zu machen, halten die Landesregierungen weiterhin an alten Zöpfen fest und blockieren die Modernisierung. Stattdessen verlangen sie von den Beschäftigten weitere Einkommensverluste und längere Arbeitszeiten.“