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Tarifrunde 2014 für Beschäftigte in Bund und Kommunen

Gespräche nach zweiter Runde ohne Ergebnis vertagt - Weiterhin Kontroverse in zentralen Punkten

Potsdam/Berlin.

Ohne Ergebnis blieb die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen ver.di, GdP, GEW und dbb-tarifunion mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen, die am Freitagnachmittag in Potsdam zu Ende ging. "Wir sind in einer Reihe von Punkten aufeinander zugegangen, liegen aber in den zentralen Fragen noch weit auseinander", sagte GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow.

Beide Seiten hatten vereinbart, aufgrund der sachlichen, konstruktiven und ergebnisorientierten Gesprächsatmosphäre zunächst nicht auf Verhandlungsdetails öffentlich einzugehen. Malchow: "Wir werden zur dritten Verhandlungsrunde, die bereits in gut einer Woche beginnen wird, mit den Warnstreiks nachlegen und weitere Bundesländer einbeziehen. Arbeitsniederlegungen an den Flughäfen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen.“

Kerstin Philipp, im Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstand für den Tarifbereich zuständig: "Die Arbeitgeber müssen wissen, wie elementar ein guter Tarifabschluss für unsere Beschäftigten ist. Ihre gute Arbeit muss durch eine entsprechende Lohnerhöhung ihre Anerkennung finden."


Weiterhin kontrovers in zentralen Punkten: (v. l.) GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow, Thomas Böhle, Präsident der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA), Bundesinnenminister Thomas de Maizière und ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske. Foto: Rüdiger Holecek