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6. Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP)

Mehr als 100 Kolleginnen beraten unter dem Motto „Mit uns Frauen in die Zukunft“

Potsdam/Berlin.

Unter dem Motto „Mit uns Frauen in die Zukunft“ kommen ab Montag mehr als 100 weibliche Delegierte zur 6. Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Potsdam zusammen. Der Polizeiberuf soll für Frauen attraktiver und ihren Bedürfnissen gerechter werden, so der Anspruch der Gewerkschafterinnen. Die Vorsitzende der GdP-Bundesfrauengruppe, Dagmar Hölzl, sagte vor Beginn der zweitägigen Konferenz: „Seit über 25 Jahren sind Frauen auch in der Schutzpolizei tätig und verrichten die gleiche Arbeit wie ihre männlichen Kollegen."

Hölzl weiter: Ihr Anteil steigt ständig. Auch die Verwaltung der Polizei würde ohne Frauen nicht funktionieren. Dennoch sind die Berufsperspektiven und Karrierechancen der Frauen in der Polizei schlechter als die ihrer männlichen Kollegen. Das schlägt sich auch in der Bezahlung nieder.“

Auch bei der Polizei, so Hölzl weiter, tragen Frauen immer noch die größere Last bei Familienplanung und Familienmanagement. „Von einer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wir in der Polizei noch weit entfernt“, so die GdP-Frauenvorsitzende.

In mehr als 40 Anträgen an den GdP-Bundeskongress beraten die Delegierten aus allen Bundesländern, dem Bundeskriminalamt (BKA) und der Bundespolizei darüber, wie die Lage der Frauen in der Polizei verbessert werden kann.


Die Delegierten der 6. Bundesfrauenkonferenz beraten die Anträge.


Die Bundesfrauengruppe der GdP vertritt über 40.000 Frauen in der GdP. An dem Kongress wird auch der Bundesvorsitzende der GdP, Oliver Malchow, teilnehmen.