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Behinderungen im Luftverkehr erwartet

Arbeitgeber gießen mit neuer Provokation Flugbenzin ins Feuer

Berlin.

„Mit ihrer Ankündigung, nun auch noch die Arbeitszeitbestimmungen zu kündigen, statt ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, haben die öffentlichen Arbeitgeber Flugbenzin ins Feuer gegossen. Am Mittwoch werden sich die Beschäftigten der Bundespolizei an den Warnstreiks auf deutschen Flughäfen beteiligen,“ kündigt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, an.

 




Die Solidarität der Streikenden wächst: Klare Forderungen formulierten GdP-Kolleginnen und Kollegen bei der Warnstreikaktion Ende Februar vor dem Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Fotos (3). Rüdiger Holecek
 
 
Nach Worten des GdP-Vorsitzenden sei damit zu rechnen, dass auf den Flughäfen Düsseldorf, Köln-Bonn, Hamburg, Hannover und Stuttgart am morgigen Mittwoch nicht alle Maschinen zeitgerecht abgefertigt werden können und mit Behinderungen des Luftverkehrs zu rechnen sei. Freiberg: „Es ist an der Zeit deutlich zu machen, dass die hohe Mobilität, Effizienz und Sicherheit, für die der Standort Deutschland berühmt ist, das Verdienst zigtausender verantwortungsbewusster und fleißiger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und nicht das Ergebnis arroganter Arbeitgebermentalität ist.“

Nach Angaben des Vorsitzenden des GdP-Bezirks Bundespolizei, Josef Scheuring ist die Mobilisierung hoch. Scheuring: „In Flugblättern werden wir den Bürgern die Situation erläutern und um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen werben. Die Verantwortung für die Behinderungen liegt nicht bei uns Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes, sondern bei den öffentlichen Arbeitgebern.“