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Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst:

Der Druck steigt! Weiter an Aktionen beteiligen!

Berlin.

Bei der zentralen Kundgebung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes für Niedersachsen und Bremen in Hannover haben zum Auftakt der zweiten Warnstreikwelle am 19. März 2012 über 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machtvoll und lautstark für deutliche Einkommensteigerungen für die Beschäftigten in Bund und Kommunen demonstriert. Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP): „Das Angebot, das die Arbeitgeber bei dem zweiten Verhandlungstermin vorgelegt haben, ist weder in der Höhe, noch in der Struktur akzeptabel!"

Witthaut weiter: "Selbst bei einer Laufzeit von einem Jahr wäre dieses Angebot unzureichend - und ohne eine echte soziale Komponente!“ Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten! Demutsgesten sind von uns nicht zu erwarten. Witthaut: „Damit die Arbeitgeber das endlich begreifen, muss der Druck noch einmal erhöht werden. Auch unsere beamteten Kolleginnen und Kollegen sind aufgerufen, die Demonstrationen und Kundgebungen, die die zweite Welle der Warnstreiks begleiten werden, zu unterstützen." Rund 130.000 Beschäftigte hatten sich bislang an Warnstreiks und Aktionen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes beteiligt.

Kundgebung in Hannover: 20.000 demonstrieren für spürbare Einkommensverbesserungen. Foto: GdP
Zentrale Kundgebung am
22. März in Potsdam

Die Tarifbeschäftigten kämpfen auch für Einkommensverbesserungen der Beamtinnen und Beamten, da das Ergebnis zeit- und inhaltsgleich übertragen werden soll. Deshalb verdienen sie die Solidarität und Unterstützung der Beamtinnen und Beamten!“

Während in Berlin dezentrale Kundgebungen am Mittwoch, 21. März 2012 vorgesehen sind, findet am Donnerstagnachmittag, 22. März 2012 in Potsdam eine zentrale Kundgebung statt. Weitere Aktionen sind bei den zuständigen ver.di-Landesbezirken zu erfragen.