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02.06.2012

Ausschreitungen in Hamburg:

GdP: Angriffsziel der Chaoten ist der demokratische Rechtsstaat

Richter: „Wenn in der Nacht vor einer, von einem Gericht genehmigten, Kundgebung von Neonazis bereits 14 Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt werden, kann wohl kaum von einer Provokation durch die Polizei geredet werden. Es wird immer deutlicher, dass sich linksextreme Gewalt nur Vorwände sucht, um gegen die Polizei loszuschlagen.“

Es sei ihm schleierhaft, wie verwüstete Stadtteile, in Brand gesetzte Fahrzeuge und verletzte Polizistinnen und Polizisten einen Beitrag zur Bekämpfung des Rechtsextremismus darstellen sollen. Richter: „Ich hoffe, dass sich die vielen Organisationen, die zu den Gegendemonstrationen in Hamburg aufgerufen haben, eindeutig von den Ausschreitungen distanzieren.“

„Die Gewalttäter haben brachial meine Kolleginnen und Kollegen angegriffen“, berichtet der stellvertretende Landesvorsitzende der GdP-Hamburg, Gerhard Kirsch, der mit seinem Team die eingesetzten Kräfte betreut. Kirsch: „Wir verurteilen die Gewalt von Extremisten, egal ob von rechts oder links. Wir fordern die Justiz auf, Verstöße gegen das Versammlungsrecht nachdrücklich zu ahnden.“
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