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GdP fordert Besoldung nach A 7 für Anwärterinnen und Anwärter der Berliner Feuerwehr im zweiten Jahr ihres Vorbereitungsdienstes

GdP Berlin: Auszubildende der Feuerwehr leben an der Armutsgrenze!

Berlin.

In einem Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh hat der Landesbezirksvorsitzende der GdP Michael Purper für Anwärterinnen und Anwärter im mittleren Dienst der Berliner Feuerwehr die Besoldung nach A 7 im zweiten Jahr ihres Vorbereitungsdienstes gefordert. Bereits 2010 hatte sich die GdP gegen die Änderung der Laufbahnverordnung ausgesprochen.

Das hat er in einem Brief an Raed Saleh am 9. Februar 2012 noch einmal bekräftigt.

Michael Purper schreibt (Auszug):

„Die Entscheidung des Senats diese Verordnung 2010 mit der Folge zu verändern, dass sich die Monatseinkommen der Anwärter von etwa 1.700 um rund 900 € mehr als halbiert haben, erfolgte im Rahmen von allgemeinen Einsparmaßnahmen. Da sich die Einnahmesituation des Landes Berlin verbessert hat, haben Sie aus unserer Sicht wieder finanziellen Spielraum bei der Gestaltung der Einkommen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes Berlin. Sie wissen, dass die Beamtinnen und Beamten in den letzten zehn Jahren ihren „Sparbeitrag“ zur Konsolidierung des Berliner Landeshaushaltes geleistet haben.“

Der gesamte Brief ist auf der Homepage http://www.gdp.de/gdp/gdpber.nsf/id/feuerwehrhome der Bezirksgruppe Feuerwehr nachzulesen.

Nebentätigkeiten, hohe Kredite und Wohngeldanträge um zwei Jahre als Anwärterin/Anwärter bei der Berliner Feuerwehr zu überstehen sind keine Seltenheit. Wer qualifizierte Männer und Frauen mit abgeschlossener Berufsausbildung für den öffentlichen Dienst sucht, muss sie auch „überlebensfähig“ besolden.