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Protest-Autokorso in Magdeburg gegen Kostendämpfungspauschale und Sachbezug

Keine Gehaltskürzungen durch die Hintertür!

Magdeburg.

Unter dem Motto: „Lohndiebe stoppen, gegen Kostendämpfungspauschale und Sachbezug“ hatte die Gewerkschaft der Polizei zum Protest-Autokorso am 02.12.2013 in Magdeburg aufgerufen.

Mehr als 25 Autos trafen gegen 16:00 Uhr am Parkplatz Schleinufer in Magdeburg ein und fuhren anschließend durch die gesamte Innenstadt. Mit sehr professioneller Begleitung durch die KollegInnen des PRev. Magdeburg wurde der Endpunkt vor dem Landtag erreicht.
Der Landevorsitzende, Koll. Uwe Petermann, macht vor den KollegInnen und der anwesenden Presse darauf aufmerksam, dass nach Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld, nach der Verschiebung der Gehaltserhöhung 2013 jetzt die Einführung einer Kostendämpfungspauschale und eines Sachbezug ein weiterer Griff in die Geldbörse der Beamten ist.

Bereits Ende Mai warnte der Landesvorsitzende der GdP Sachsen-Anhalt vor weiteren Kürzungen der Einkünfte der Beamtinnen und –beamten.

Die Landesregierung gab Stunden später Entwarnung. Der Innenminister teilte am 29. Mai mit, dass es keine Gehaltskürzungen bei der Polizei gäbe.

Nun allerdings versucht die Landesregierung über die Änderungen dienstrechtlicher Regelungen im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes 2014 erneut die Einkünfte der Beamtinnen und Beamten zu beschneiden.

Seitens der GdP wird seitdem die angestrebten Regelungen im Gesetzentwurf abgelehnt und heftig kritisiert.

Kollege Uwe Petermann forderte ein Ende der Gehaltskürzungen durch die Hintertür!