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GdP-Berlin: Forderung nach schnellem Ende der Tarifverhandlungen

Berlin.

Anlässlich des GdP-Aktionstages vor dem Roten Rathaus hat heute der Berliner GdP-Vorsitzende Eberhard Schönberg ein schnelles Ende der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst gefordert.

Schönberg: „2,9 % Einkommenserhöhung und 3 X 300 Euro Einmalzahlung sind eine moderate Forderung, die der Senat erfüllen kann. Wir müssen unsere Rituale nicht ausleben und einen Tarifabschluss lange hinauszögern.“

„Wir haben jetzt fünf Jahre Schulden bezahlt, die wir nicht zu verantworten haben. Nahezu zwei Milliarde Euro haben die Beschäftigten zur Sanierung des Berliner Haushalts aufgebracht, das sind durchschnittlich 15.000 Euro pro Mitarbeiter/in. Deshalb geht es längst nicht nur um 2,9 % und Einmalzahlungen, es geht um unsere Würde als Menschen und Arbeitnehmer, die für gute Arbeit einen Anspruch auf eine angemessene Bezahlung haben“, so der GdP-Vorsitzende weiter.

Er forderte von Senat und Parlament zu honorieren, „dass die Beschäftigten der Polizei, des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO), der Feuerwehr sowie der Bürger- und Ordnungsämter

- jeden morgen aufstehen und sich den Problemen der Menschen dieser Stadt stellen
- Schichtdienst machen und arbeiten, wenn andere schlafen oder feiern
- hohen Ansprüchen gerecht werden und mit einem hohen Berufsrisiko leben müssen.“

Es kann nicht sein, so Schönberg abschließend, „dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, die diesen Staat stützen und ihn vor seinen Feinden schützen selbst wie Gegner behandelt werden. Deshalb geht es nicht nur um Tariferhöhungen, sondern um ihre Würde als Menschen und Arbeitnehmer.“