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"Keine verwöhnte kleine Schwester"

Laut GdP Bremer Polizei im Vergleich benachteiligt

Bremen.

Im WK der heutigen Ausgabe wird dargestellt, dass eine Arbeitsgruppe festgestellt hat, dass die Bremer Polizei gegenüber Bremerhaven benachteiligt sei. Nach Informationen der GdP handelt es sich um ein Projekt, welches hochrangig besetzt war. Unter anderen waren der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer und der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Melf Grantz, Mitglieder dieser Runde. Die Arbeitsgruppe sollte Doppelstrukturen der beiden Städte nicht nur identifizieren, sondern auch abbauen. Darüber hinaus sollte die Zusammenarbeit in etlichen Bereichen verbessert werden. Insgesamt steht die Absicht dahinter, mit diesen Maßnahmen Synergieeffekte zu erzielen.

Die Runde hat übereinstimmend festgestellt, dass die Personalzahl für die Polizei Bremerhaven die Mindestausstattung dessen ist, was für die Aufgabenwahr-nehmung in der Seestadt notwendig ist. Der Tenor ist also ein ganz anderer, Bremerhaven hat nicht zuviel, sondern Bremen bei weitem zu wenig.

"Die Gewerkschaft der Polizei hält den oben beschriebenen Ansatz der Projekt-gruppe für richtig, Doppelstrukturen abzubauen und die Zusammenarbeit zu verbessern. Eine Neiddiskussion bringt uns überhaupt nicht weiter. Als GdP fordern wir, positive Bedingungen Bremerhavens zu übernehmen, statt sie dort noch mehr zu verschlechtern. Für uns ist nicht erkennbar, dass Bremerhaven eine verwöhnte kleine Schwester ist." erklärte der Landesvorsitzende der GdP, Horst Göbel, dazu.