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Bündnis Rentenangleichung Ost Einladung Diskussion 16.06.2015

Berlin.

Mitte des Jahres jährt sich zum 25. Mal die deutschdeutsche Währungsunion, im Herbst feiert Deutschland ein Vierteljahrhundert Wiedervereinigung. Vor diesem Hintergrund mutet es befremdlich an, dass es im Rentenrecht noch immer zwei Rechtskreise mit unterschiedlichen Rechengrößen gibt. In der ersten Hälfte der 1990er Jahre schien das Versprechen einer schnellen Angleichung der Lebensverhältnisse greifbar nah, die Renten im Osten stiegen Jahr für Jahr spürbar. Doch schon wenige Jahre später kam der Angleichungsprozess der Löhne und Gehälter fast zum Erliegen. Umso schmerzlicher wuchs bei den Rentnerinnen und Rentnern das Gefühl, auf Dauer von einer gleichen Anerkennung ihrer Lebensleistung abgeschnitten zu sein. Denn auf eine Angleichung in Jahrzehnten verwiesen zu werden, kann Menschen im letzten Lebensdrittel nicht überzeugen. Deshalb hat das Bündnis für eine gerechte Angleichung des Rentenwerts Ost im Jahr 2006 einen Stufenplan vorgelegt, der eine vorzeitige Angleichung des Rentenwerts Ost mittels eines steuerfinanzierten Angleichungszuschlags vorsah. Seitdem sind erneut etliche Jahre vergangen. Der Grundansatz des Modells hat nichts von seiner Aktualität verloren. Im Gegenteil, es lässt sich gut mit dem Versprechen der Bundesregierung kombinieren, bis zum Jahr 2020 ein einheitliches Rentenrecht in Ost und West zu schaffen. Dass dieses Versprechen nicht erneut auf die lange Bank geschoben wird, ist Ziel der gemeinsamen Veranstaltung der Bündnispartnerinnen und Bündnispartner. Zu dieser Diskussion mit der Politik lädt das Bündnis Rentenangleichung Ost, dem die Gewerkschaft der Polizei angehört, herzlich ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Die Teilnahme kostenlos. Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Die Bündnispartner behalten sich vor, die Anmeldeliste - auch vor Ablauf der Anmeldefrist - zum Zeitpunkt des Erreichens der Kapazitätsgrenze zu schließen. Gesonderte Teilnahmebestätigungen werden nicht versandt. Übernachtungs- und Reisekosten werden von den Veranstalter/innen nicht erstattet.

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