Zum Inhalt wechseln

GdP-Chef Oliver Malchow live in Deutschlandfunk-"Lebenszeit":

"Der Wunsch nach Sicherheit - Fühlen wir uns zu Recht bedroht?"

Köln/Berlin.

Die Terrorwarnungen häufen sich: Erst die Absage einer Pegida-Demonstration in Dresden, dann der ausgefallene Karnevalsumzug in Braunschweig und schließlich am vergangenen Wochenende Bremen unter Polizeischutz. Nach den Anschlägen in Kopenhagen, Brüssel und Paris sind auch die deutschen Sicherheitsbehörden im Alarmzustand. Doch ob ihr Zugreifen in den zurückliegenden Fällen tatsächlich eine Bluttat verhindert hat - das wissen vermutlich nicht mal die Fahnder mit Gewissheit. In der Deutschlandfunk-"Lebenszeit" debattierte der GdP-Bundesvorsitzende Oiver Malchow in einer Expertenrunde und stellte sich Hörerfragen.

Die Bedrohung rückt näher, das jedenfalls empfinden viele so: Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge haben 79 Prozent der Befragten Angst, Opfer eines Terroranschlags zu werden, 63 Prozent fürchten sich vor einem Gewaltverbrechen.

Aber - ist diese Angst berechtigt? Ist es nicht so, dass wir eher bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen können, als bei einem Terroranschlag? Was bedroht uns tatsächlich und was empfinden wir als Bedrohung? Hat sich da angesichts der Entwicklungen weltweit in den zurückliegenden Jahren etwas verändert? Darüber wollen wir in der 'Lebenszeit' sprechen.

Gesprächsteilnehmer:
  • Prof. Juliane Degner, Sozialpsychologin, Universität Hamburg
  • Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei
  • Prof. Hans Vorländer, Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte, Technische Universität Dresden

Link: Die "Lebenszeit" kann online nachgehört werden.