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Aus "Süddeutsche-Online":

Freiberg: "Wir bekommen die Steine ab!"

Berlin.

Immer mehr Jugendliche entwickelten einen Hass auf den Staat, und die Polizei stehe symbolisch für diesen Staat, sagte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg gegenüber der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung. Freiberg: "Das ist eine gefährliche Entwicklung. Wir bekommen die Steine ab für gesellschaftliche Entwicklungen. Das sind Hass-Handlungen, Hass und Wut, blinder Hass." Man müsse in Zukunft mit Toten rechnen, so mahnt er.

"Freibergs Hilferufe", so sueddeutsche.de, scheinen indes bei der neuen schwarz-gelben Koalition angekommen zu sein. Der strafrechtliche Schutz der Polizeibeamten solle verbessert werden, so steht es im Koalitionsvertrag. Der neue Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), hatte nun zum ersten Mal angedeutet , was das bedeuten könnte: Er forderte höhere Strafen für jene, die auf Beamte einprügeln.

Die Strafverschärfung sei, so schränkte Freiberg ein, eine kleine Maßnahme hin zu mehr Sicherheit: "Wir setzen auf Abschreckung." Die könne die Einführung eines neuen Paragraphen im Strafgesetzbuch, "der einen solchen Angriff aus dem Nichts auch dann bestraft, wenn der Beamte oder die Beamtin nicht verletzt wird", erzeugen. Insbesondere hinterhältige Attacken bekäme man dann besser in den Griff", zeigte sich Freiberg überzeugt.

Link: Bitte lesen Sie nach dem Klick den gesamten Artikel "Gewalt gegen Polizisten - Schutz für den Freund und Helfer" (25.11.2009) im Wortlaut.