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Keine Bundesligaspiele am 1. Mai

Fußballbund hält sich an Verabredung mit der GdP

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt, dass die Deutsche Fußballliga ihre in mehreren Gesprächen mit der Gewerkschaft der Polizei vereinbarte Verabredung wahr macht und die Bundesligaspiele am kommenden 1. Mai wegen der zu erwartenden polizeilichen Großeinsätze verschiebt.

Jörg Radek, stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender und im GdP-Vorstand zuständig für polizeiliche Großlagen: „Für Städte wie zum Beispiel Berlin und Hamburg wird die Verschiebung der Spiele von Sonntag auf Samstag leider nur eine geringe Entlastung bedeuten. Erfahrungsgemäß ist gerade in Berlin die Polizei in der berüchtigten Walpurgisnacht vor dem 1. Mai besonders gefordert. Dennoch bedeutet diese Entscheidung der Fußballliga ein Schritt in die richtige Richtung.“

In mehreren Gesprächsrunden und zuletzt auf einem gemeinsamen „Fußballgipfel“ im Januar in Frankfurt hatten die Spitzen von DFB, DFL und GdP die enorme Einsatzbelastung der Polizei erörtert.

Radek: „Dabei ist es uns gelungen, in der Fußballwelt Verständnis für die Situation der Polizei zu wecken. Der Personalabbau bei der Polizei und die Zunahme an polizeilichen Großlagen bringen uns immer mehr in Schwierigkeiten. Wir hoffen, dass die jüngste Entscheidung der Deutschen Fußballliga Schule macht.“