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Ausschreitungen beim 20. Kurdischen Kulturfestival in Mannheim

GdP Baden-Württemberg: Wer Polizisten angreift und verletzt hat seine Schutzrechte verwirkt

Mannheim.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt scharf die enormen Ausschreitungen beim 20. Kurdischen Kulturfestival in Mannheim, wo über 70 Polizisten, durch Steine und Eisenstangen, verletzt wurden und duzende Einsatzfahrzeuge beschädigt wurden. Durch dieses massive und kollektive Gewaltpotential haben die gewaltbereiten Kurden ihren Konflikt mit der Türkei in ein schlechtes Licht gerückt.  „Es muss auch künftig schärfer geprüft werden, ob man solche Mega-Veranstaltungen genehmigt!“, fordert Mannheims GdP-Vorsitzender Thomas Mohr, der selbst mit dem Einsatzzug Mannheim vor Ort im Einsatz war und auch wie viele seiner Kollegen durch einen Steinwurf am Knie getroffen wurde. „Man hat auf uns alles geworfen, was nicht niet und nagelfest war. Ein Polizist wurde mit einer Eisenstange angegriffen. Absperrgitter, die geworfen wurden, begruben Polizisten darunter. Auch Kinderwagen, Wasserflaschen und Gewichtsfüsse von mobilen Verkehrszeichen wurden auf die Beamten geschleudert!“, so Mohr weiter.

Bereits vor dem Fest hatte es Auseinandersetzungen gegeben. Am Freitag musste die Polizei einen mehrtägigen Jugendmarsch von Straßburg Richtung Mannheim beenden, da er drohte, aus dem Ruder zu laufen. Während des Zuges war es laut Polizei immer wieder zu Straftaten wie Körperverletzungen und Beleidigungen gekommen.

Die GdP fordert Innenminister Reinhold Gall (SPD) auf sich dafür einzusetzen, dass künftig solche Veranstaltungen einfach nicht mehr stattfinden dürfen, da auch der Personalaufwand der Polizei bei 35.000 Teilnehmern fast nicht mehr leistbar ist.